einbuchlinginsalzgitter

Identität im Netzwirrwarr

So diesmal geht es um die Online-Identität: Wie stellt man sich im Internet da, was gibt man alles preis. Ist das, was ich über jemanden lese/sehe wirklich alles wahr? Manche erfinden sich im Internet komplett neu und sind in Wirklichkeit ganz anders.
Wie sieht das nun für Bibliotheken aus. Eins ist klar, die Bibliothek als Institution sollte so dargestellt werden wie sie ist. Es ist für mich auch vollkommen OK, wenn die Mitarbeiter, die die Facebook-Seite, den Blog etc. betreuen, nicht mit Klarnamen kommunizieren, da sie in dem Moment für die Bibliothek schreiben.

Vernetzungen gibt es zum einen mit den Nutzern, aber auch mit Personen, die die Bibliothek nicht benutzen (weil sie vielleicht woanders wohnen), aber die Posts z.B. auf Facebook gut finden. durch gegenseitiges ‚folgen‘ können sich Institutionen so untereinader vernetzen und kommunizieren. Dadurch ist die Kommunikation auch eine andere, da es nicht über den Dienstweg läuft. Das Gleiche gilt für Kooperationspartner.

Was bringt das? Rein arbeitstechnisch ist es auf alle fälle ein zeitlicher Aufwand und der Nutzen schwer messbar. Durch ein gegenseitiges folgen, kann die Bibliothek auf neue Sachen Aufmerksam machen (Veranstaltungen, neue Medien, besonders Aktionen usw.). Man kann selber auf Aktionen von anderen Bibliotheken aufmerksam werden. Das gleiche funktioniert auch im Umkehrschluss: durch Kommentare bekommt man nicht nur Feedback, sondern auch Ideen, Anregungen, Empfehlungen… mitgeteilt. Einen Schwerpunkt zu setzen ist schwer. Jeder Bibliothek, die eine Facebook-Seite, einen Blog und Co nutzen möchte muss klar sein, es braucht betreuendes Personal und Zeit. Und je nachdem wie viel man davon hat, können Schwerpunkte gesetzt werden. Wobei Kommunikation in jedem Fall immer die größte Rolle spielen wird. Denn was will man machen: die Bibliothek und das was sie tut nach außen kommunizieren.

So was passiert jetzt wenn ich mich google? Muss ich mich am Ende noch schämen?
Nein, muss ich nicht. Ich versuche in Onlinenetzwerken so gut wie gar nicht mit Klarnamen aufzutauschen. Man findet ein Studienprojekt, ein konto bei g+, wo ich Grunde nie aktiv war. Und danach ist schon wieder die Pflanze (der Nachname machts) interessanter als ich ^^ Eine Seite weiter auch nur kurz was zur Arbeit und ansonsten bin ich anonym, so soll es auch sein. Sehr interessant: wenn ich bei Google Bilder suche, tauchen alle möglich auf. Bilder von Freunden/Bekannten, von Familie und Bilder die nun wirklich gar nichts mit mir zu tun haben, aber nichts von mir 😀

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