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NetzWorking – was habe ich gelernt?

NetzWorking ist vorbei, ab jetzt heißt es nicht mehr jede Woche nach neuen Lektionen schauen. Stattdessen das Gelernte auch in der Praxis umzusetzen.

  • Weblog: Ich hab gelernt, wie ich mir einen eigenen Weblog erstelle. Vorher wäre ich nie auf die Idee gekommen, kannte es zwar durch Freunde, aber selber fehlte der doch etwas der Antrieb. Und was nützt es mir beruflich: ne ganze Menge! Wir arbeiten selber mit einem Blog, Anpruch ist für jeden Tag etwas zu finden, was wir unseren (Blog-)Lesern präsentieren wollen. So habe ich auch dort schon so einiges veröffentlicht. Und ab August? Da hab ich den Blog für ca. ein Jahr auch in eigener Hand. Das Planen der Beiträge, das rechtzeitige zusammensuchen von interessanten Themen, das wird nochmal eine Herausforderung, auf die ich mich aber freue 😀
  • Twitter: Kannte ich, nutzte ich nicht… War auch am Anfang sehr skeptisch, ob ich das wirklich nutzen möchte. Habe mich dort in letzter Zeit nochmal „umgeschaut“ und doch ja, ich will es nutzen. Schaue jetzt mehrmals täglich nach, das ist schon ein bissel eine Gewohnheit geworden. Dazu hab ich mir die App auf meinem Tablet installiert, was die Handhabung nochmal vereinfacht. Ich bin gespannt, wie ich das getwittere durchhalte 🙂 Und Arbeitstechnisch? Auch da twittern wir zumindest die Beiträge aus unserem Blog. Vielleicht sollten wir da etwas aktiver werden, mal sehen, vielleicht kann ich ja während meiner Blogvertretung was machen 🙂
  • Tumblr: Das hat mir zu Anfang gar nichts gesagt. Wird auch sicher nicht mein bevorzugtes Medium werden. Wer weiß, vielleicht setzt es sich ja doch noch in Deutschland durch, dann kann man ja nochmal neu darüber nachdenken.
  • Online-Identität: Sehr wichtig, man sollte schon wissen wer man ist. Wie weit man anonym sein möchte und dies auch sein kann.
  • Facebook: Mal nix neues für mich. Aber Facebook ist bei mir so ein zweischneidiges Schwert. Auf Arbeit wird Facebook nicht genutzt (liegt aber nicht an uns). Privat nutze ich es, poste da aber auch nicht wahnsinnig viel. Teile eher interessante Sachen und halte mit ein paar Leuten Kontakt. Den Bibobuchling an sich, wird es dort so schnell sicher nicht geben. Erst wenn man auch solche Seiten erstellen kann, ohne sie mit einem privaten Acount zu verknüpfen. Aber ob das mal kommt…
  • RSS: In der Schule und im Studium schon mal kurz behandelt, aber bisher noch nie wirklich genutzt. Auch Netvibes ist erst etwas, wo ich mich rantasten musste. Mir fehlt es auch immer etwas, dass nicht einfach am PC ein Fentser aufploppt mit „neue Nachricht“ oder ähnlichem. Mein E-Mailprogramm macht das und so schaue ich auch schnell nach. Gut mit einer Handyapp wäre das sicher schnell erledigt, das ich aber mal so viele Apps benutzen würde, darauf war mein Handy einfach nicht vorbereitet xD Sprich: Ich werde mich bemühen dort weiterhin regelmäßig nachzuschauen und dann wird es zur Gewohnheit (was hab ich mal gelesen, nach wie viel Wochen passiert das…??)
  • Social-Tagging und -Bookmarking: Bookmarking kannte ich bisher nur in Form von Lesezeichen am PC. Mir persönlich reicht das bisher auch. Für Nutzer finde ich die Idee wie Delicious sehr gut und werde das im Hinterkopf behalten. Denn als Schüler oder Student wäre ich doch das eine oder andere Mal  vor Freude im Dreieck gehüpft, wenn man bei einem Referat zumindest Internetasdressen hat, wo man sich in das Thema  einlesen kann.
  • QR-Codes: Doch mal etwas, was wir im Studium tatsächlich mal behandelt haben. QR-Codes finde ich gut und möchte ich unbedingt auch verstärkt bei Flyern und anderen Sachen eingebaut haben.
  • Slideshare und Prezi: Slideshare war unbekannt, Prezi nicht. Habe mich dank einer Veranstaltung jetzt auch wesentlich intensiver mit Prezi beschäftigt. Weiß auch definitiv das ist etwas für mich, da kann ich mich bei Präsentationen und Rechercheworkshops so richtig austoben und werde das in Zukunft auch tun und weiter ausbauen. zumindest sobald auch unsere technik vor Ort mitmacht…
  • Infografiken: Fantastisch 😀 Mir war nicht bewusst, dass man diese auch im Internet erstellen kann. Man brauch eine Idee, Fantasie und viel Geduld, dann lässt sich da was tolles machen. Ich favorisiere dabei Piktochart und werde auch da sehen, dass ich nach und nach mehr davon in meine Schulungen einbauen kann.
  • Etherpads: Unbekannt und überzeugt worden. Ich finde es toll, in Gedanken stelle ich mir schon vor, mit Kollegen in den Zweigstellen zu kommunizieren und eine Veranstaltung zu planen 😀 Ich weiß nur noch nicht, wie ich es schaffe die Kollegen davon zu überzeugen… Es fehlt noch der Präzendenzfall 😉
  • Wikis: Bin mehr als überzeugt davon. Egal ob es um unser internes Wiki geht, Wikipedia oder Wikis zu bestimmten Themen. Man kann sich gut informieren und eigene Sachen so dem richtigen Publikum öffentlich machen. Erst recht bei den Wikis, wie zum Julius-Club, stecken ja Fachleute dahinter, die wissen was sie schreiben. Von mir eindeutig ein Daumen nach oben 🙂
  • Spaß mit (bewegten) Bildern und deren Rechten: Spaß mit Bildern, Bildrechten und bewegten Bildern waren für mich mit die wichtigsten Lektionen. Zum einen hab ich mich verstärkt mit Bildprotalen beschäftigt. Auch in dem Zusammenhang was andere Bibliotheken dort so treiben. Ich werde schauen, wie sowohl Flickr und Instagramm sich weiterentwickeln. Vor allem die Bildrechte waren mir aber mal wichtig, denn die Lektion fasste alles gut zusammen, was ich wissen wollte und was ich finde, was jeder wissen sollte. Auch in meinen Schulungen werde ich bei der Quellenangabe nicht nur auf die von Zitaten eingehen, sondern auch von Bildern.
  • Generatoren: Generatoren finde ich gut, solche Schlagwortwolken kann man immer mal gebrauchen. Sei es für Veranstaltungen, Flyer oder auch mal bei Schulungen.
  • LibraryThring: Die Idee von LibraryThing ist genau das, was ich in vielen Online-Katalogen von Bibliotheken noch vermisse, auch bei uns, obwohl mein Chef letztens meinte, Rezensionen schreiben geht auch Bewertungen über Sternchen abgeben. Da heißt es dann mehr, wie animiere ich meine Nutzer, dass sie auch Lust haben sich mehr zu beteiligen? Ich werde mir in nähster Zeit unseren Online-Katalog mal genauer anschauen.
  • Social-Reading: Meine Lieblingslektion 🙂 Diesmal kannte ich die Portale wie Lovelybooks und Goodreads schon, aber dadurch konnte ich natürlich auch viel erzählen. Social reading in die praktische Arbeit mit einzubinden, wäre ein Herausforderung. Aber ich kann mir vorstellen, dass das mit der Zeit auch kommen wird.
  • Weltenbauen: Die Lektion war ganz interessant, irgendwie habe ich schon geahnt, dass es viele verschiedene Portale zu Fantasiewelten geben muss. Aber diese Lektion hat es nochmal verdeutlicht. Einen praktischen Nutzen für die Arbeit sehe ich bisher nicht wirklich, zumindest unter den momentanen Voraussetzungen. Was draus machen kann man sicherkich immer 🙂

Und was habe ich geändert? Ich schreibe jetzt einen Blog und werde den behalten, ich twittere jetzt und habe auch so einiges interessantes für mich entdeckt. Ich würde behaupten, dass ich nicht wirklich mehr im Internet bin. Mein Surfverhalten und Stöberverhalten hat sich nur verändert. Ich schaue jetzt gezielter auf manchen Seiten nach. Auch halte ich die Augen im Netz mehr offen, nach Ideen für den Blog oder nach Sachen, die man twittern kann oder via RSS abonnieren. Viele Ideen werde ich sicher aufgreifen und in der einen oder anderen Art für die Arbeit nutzen. Aber ganz sicher auch privat 🙂

Deswegen kann ich auch einfach nur Danke sagen an die fleißigen Schreiber von #NetzWorking, die uns jede Woche mit einer neuen Lektion beglückt haben, die unsere Blogeinträge lesen und uns in den letzten Monaten mit Rat und Tat zur Seite standen. Danke und macht weiter so 😀

 

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