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Darkmouth vs Nightmares

In diesem Frühjahr erschienen im Kinder- und Jugendbuchbereich zwei neue, ich nenn es mal, Grusel-Fantasyromane. Das eine „Darkmouth : der Legendenjäger“ von Shane Hegarty und „Nigthmares : die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel und Kirstin Miller. Jason Segel kommt euch bekannt vor, kein Wunder, denn wer kennt den How I met your Mother Schauspieler nicht.

In diesem Blogeintrag möchte ich beide ein wenig vergleich. Doch zum Anfang etwas zum Inhalt der beiden Bücher:

Darkmouth : der Legendäre
Fin ist 12 Jahre und lebt in der einzigen Stadt, Darkmouth, weltweit in der die alten Legenden noch aktiv sind. Das findet ihr nicht schlimm? Oh doch! Denn diese Legenden kommen durch Portale von der „verseuchten Seite“ auf die unsere und wenn sie einmal das sind dann stiften sie nur Chaos. So gleich zu Anfang des Buches ein wild gewordener Minotaurus. Und Finn hat ein weiteres Problem, er kann sich nicht einfach vor diesen Legenden verstecken, er entstammt einer lange Ära von Legendenjägern und sein Vater will in spätestens zu seinem 13 Geburtstag so fit haben, dass er ein offizieller Legendenjäger werden kann. Nur ist Finn leider nicht ganz so geschickt wie sein Vater. In der Zwischenzeit werden die Bewohner von Darkmouth immer unzufriedener: in ihren Augen erfüllt Finn noch lange nicht die Aufgabe eines Legendenjägers und warum ist Dartmouth bitte die einzige Stadt in der die Legenden noch aktiv sind? Und das ist nicht Finns einziges Problem. Auf der verseuchten Seite bereitet sich Gantura, er schreckliches Monster drauf vor die unsere Welt zu überfallen, dafür baut er langsam eine Armee auf. Dazu kommt noch eine Prophezeiung, die Finn betrifft ach ja und dann gibt es da noch dieses neue Mädchen in der Schule, dass ein auffälliges Interesse an Finn hat.

Nightmares : der Schrecken der Nacht
Charlie lebt mit seinem kleinen Bruder, seinem Vater und der verhassten Stiefmutter in dem wohl schrecklichsten Haus von ganz Cypress Creek. Es ist riesig, nachts erklingen unheimliche Geräusche, es ist lila und vor allem ist es nicht Charlies zu Hause! Seit er dort wohnt quälen in Nacht für nach schreckliche Albträume, die mehr als real erscheinen. Er träumt von einer Hexe, die in einem noch wesentlichen unheimlicheren Wald lebt. egal was Charlie auch anstellt, er schafft es nie wach zu bleiben und eines Nachts droht ihm die Hexe auch noch damit Charlies Bruder in die Traumwelt zu entführen und zu essen. Am Anfang glaub Charlie noch, dass das alles nur ein ziemlich schlechter und grusliger Traum war. Aber es war so echt und dann sieht er die Hexe tatsächlich Nachts im Haus! Sie verschwindet im Turmzimmer seiner Stiefmutter. Nun ist es klar, die Hexe steckt mit ihr unter einer Decke, doch wie kann er seinen Bruder schützen, der an ihrer Stiefmutter sehr hängt? Und dann passiert es, Charlie sieht die Hexe nochmal und diesmal hat sie Hack, sie verschleppt ihn durch eine Portal im Turmzimmer ins Traumreich. Doch Charlie zögert keine Sekunde und rennt hinterher, um seinen kleinen Bruder zu retten. Nur wie wird es Charlie ergehen, wenn er jetzt mit all seinen Albträumen direkt konfrontiert wird?

Und nun der Vergleich:

Darkmouth Nightmares
Angelegt auf ? 2 sind bisher erschienen/geplant, aber kann mir vorstellen, da kommt noch mehr. Minimum 3, würde ich sagen. 3 Bände
Aufmachung Großes grünes Monstermaul, wenn spricht das nicht an!? Auch Band 2 hat die gleiche Gestaltung, aber eine andere Farbgebung. Ich hab sofort zugegriffen. Bunt mit skizzenhaften Albtruaummonstern, es springt sofort ins Auge und auch der Buchblock ist farbig in orange gehalten. Der wirklich Clou ist aber: die Schrift „Nightmares“ leuchtet im Dunkeln.in dem Fall hat Nightmares die Nase knapp vorn.
Autoren Dartmouth ist Shane Hegartys Debüt. Kirsten Miller ist Schriftstellerin für Kinder- und Jugendbücher – ich kannte von ihr bisher keines. Jason Segel, ist Jason Segel, es ist sein erstes Jugendbuch. Nightmares kann hier sicher durch Segels Namen punkten, was aber keine Wertung sein soll, für viele aber sicher ein Kaufargument.
Der Handlungsverlauf Bei Darkmouth ist man sofort mitten drin bei einer von Finns (vergeblichen) Legendenjagden. Mich hat die Geschichte dadurch auch gleich gefesselt. Die Geschichte beginnt sehr spannend und bleibt auch fast immer auf dem gleichen Niveau, gut manche Schulszenen sind doch etwas ruhiger, aber dauern nie zu lange um die Lust am Lesen zu verlieren. Der Anfang ist ziemlich schleppend. Charlie träumt immer wieder von der Hexe dann sieht er sie im Haus, verdächtigt seine Stiefmutter, doch eh er endlich ins Albtraumreich geht dauert es ziemlich lange und dann geht vieles sehr schnell und schlag auf schlag, dass ich nicht immer hinterherkam. Manche Auflösungen erschienen mir dann auch einfach zu schnell.
Helden Finn, ein 12 jähriger Junge. Finn ist mir doch wesentlich sympathischer. Zwar irgendwie schon der typische Antiheld, da er ziemlich tollpatschig ist und klar ist, dass er im Laufe der Geschichte so langsam in seine Rolle reinwachsen wird, aber Shane Hagert hat ihn so gut beschrieben, dass ich mir Finn gut vorstellen konnte. Charlie, ein 12 jähriger Junge. Bei Charlie fehlte mir etwas… Vielleicht lag es auch an der Geschichte an sich. Ich konnte Charlies Ängste verstehen, aber manchmal wurden sie einfach etwas zu oft erwähnt.
Das Ende des Buches Total offen und man muss sich jetzt noch bis Oktober gedulden. Die Geschichte an sich war für mich abgeschlossen. Nur ein einziger Satz im Nachwort lässt erahnen, dass ein zweiter Band geplant war. Hatte für mich aber auch ein wenig den Anschein, wenn der Verlag auf Nummer sicher gehen wollte, dann lässt man diesen einen Satz weg und es wäre ein Einzelwerk oder Testband geworden. Band 2 erscheint im November und Band 3 im August nächsten Jahres. Vorteil, die Trilogie ist schon beendet.

Fazit:
Darkmouth hat mir besser gefallen, aber trotzdem werde ich auch die Nightmares-Trologie zu ende lesen. Vielleicht gibt es in den nächsten Bänden ja doch eine Steigerung, was ich hoffe, denn Potential hat die Geschichte an Sich auf jeden Fall. von Darkmouth verspreche ich mir jetzt schon sehr viel von Band 2 und hoffe, dass er es halten kann!

Und was sagt ihr, habt ihr die Bücher gelesen? Welches gefällt euch besser?

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9 Gedanken zu „Darkmouth vs Nightmares

  1. Nightmares habe ich gelesen und fand den Anfang auch ziemlich zäh. Darkmouth steht dann auf der tbr Liste. Mal schauen ob wir das Buch haben…

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  2. Dein Vergleich der beiden Titel ist eine gute Idee. Beide Titel sind wegen des Themas nicht meine erste Wahl, aber die Gegenüberstellung macht sie interessant. Mal sehen, ob im Sommer noch Platz ist für ungeplanten Lesestoff. Jetzt will ich schnell noch in „Anyas Geist“ reinstöbern. Ich bin jetzt erst auf die Graphic Novell gekommen … manches braucht wohl länger, umvon mir entdeckt zu werden. Ich hatte geglaubt, in meinem Leben schon genug Comics konsumiert zu haben, bis ich geschnallt habe, dass die Graphic Novell doch anders ist.

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    • Musst mir dann mal von ‚Anyas Geist‘ berichten. Hab bisher auch nur we ihr Graphic Novels gelesen, bin irgendwie immer noch auf der Suche nach dem Einen, welches mich gleich von Anfang an überzeugen kann. So wie dir geht es sicher vielen, mir ja auch, Graphic Novels sind bis jetzt leider eher noch ein Nischenprodukt…

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      • Ich habe „Anyas Geist“ gestern in einem durchgelesen. Nach Titel und Illustration hatte ich eine Geschichte für eher jüngere Kinder erwartet. Aber es ist High School Alter mit Party und es am Ende der Geist, der sich als der wirklich schlechte Charakter zeigt. Die Geschichte hat mir gefallen. Ich will mal versuchen, aus den Kids herauszubekommen, für welches Alter sie die Geschichte empfehlen.

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