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Neil Gaiman – American Gods

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Neil Gaiman hat American Gods schon 2001 geschrieben. Dieses Jahr erschien als Art Jubiläum ein Directors Cut. Das Buch wurde dabei nochmal komplett neu übersetzt von Hannes Riffel. Warum ein Directors Cut? Nun mit dieser neuen Ausgabe hat auch Neil Gaiman sein Werk nochmal überarbeitet. Es handelt sich jetzt um die ursprüngliche Fassung seines Werkes (die erste musste er kürzen). Neil Gaiman schreibt in seinem Vorwort:

„Der Roman ist ein Versuch, mir Amerika zu erklären und zu verstehen, und viele der Schlüssel, die ich verwendet habe, um Amerika aufzuschließen, sind germanischen Ursprungs.“ (S. 8)

Und das macht Neil Gaiman auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen: „Das Graveyard Buch“, „der Ozean am Ende der Straße“ und mein Liebling „Niemalsland“ und es werden sicher noch die restlichen folgen.

Der Verlag schreibt als Inhaltsangabe:

Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Er nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird … (Verlagstext)
Das Buch ist wirklich ein reiner Pageturner. Die gesamte Geschichte wird aus Shadows Sicht erzählt. Dadurch muss man wirklich sehr lange mit rätseln was Wednesday mit seinen ganzen Aktionen letztendlich bezwecken will. Zu Anfang ist das alles nicht wirklich leicht zu durchschauen. Zwischen drin sind immer wieder Kapitel eingeschoben, die verdeutlichen wie die verschiedenen Götter es nach Amerika geschafft haben. Und da gibt es so einiges zu erzählen. Spannend war, wie es die Vodoo-Götter auf das neue Land geschafft haben. Auch wenn ich an sich nicht wirklich an die Götter und Legenden glaube, so denke ich doch, wenn es sie irgendwie körperlich geben sollte, dann kamen sie genau so nach Amerika. Und ja, heute hätten/haben sie es tatsächlich sehr schwer.
Fantasy Fans kann ich dieses Buch wirklich nur an Herz legen!
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