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Gemeinsam lesen – 3

Heute wieder ‚Gemeinsam lesen‘, alle wichtigen Fakten gibt es hier. Es ist das dritte Mal, dass ich bei der Aktion teilnehme. Wobei ich gestehen muss, dass zwischen dem 2. Mal und diesem Beitrag Monate liegen :/ Ob ich es jetzt jede Woche schaffe, weiß ich nicht, aber ich versuche doch etwas öfter an der Aktion teilzunehmen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Flavia de Luce tote Vögel singen nicht“ von Alan Bradley

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Mit diesem Buch ermittelt Flavia nun schon zum 6. Mal. Das Buch beginnt ziemlich traurig, denn Flavia Mutter kehrt heim. Sie ist auf einer Expedition vor nun mehr 10 Jahren verschollen, Flavia kann sich an sie gar nicht erinnern. Nun wurde sie gefunden und alle auf Buckshaw tragen Trauer. Flavia weiß noch nicht so genau, was sie fühlen soll, denn  sie hat Harriet ja nie wirklich kennen gelernt. Dazu passiert noch ein tragischer Unfall, als der Zug mit Harriets Sarg eintrifft. Ein Mann stürzt unter die Räder. Nur kurz nachdem er Flavia eine sehr mysteriöse Nachricht hinterlassen hat. Außerdem muss sie noch herausfinden, wer auf einer alten Filmrolle in ihrem Labor zu sehen ist. Angeblich wurde dieses seit dem Tod ihres Onkels Tar nicht mehr geöffnet und doch steht vor 11 Jahren genau dort jemand am Fenster – aufgenommen in einem flüchtigen Augenblick von einer Kamera. Und dann gilt es natürlich noch so einige chemische Experimente zu machen. Flavia ist also vollauf beschäftigt.

Momentan bin ich auf Seite 102 (Kapitel 12) des eBooks.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ich stand auf der Hauptstraße von Bishop’s Lacey und stellte fest, dass ich mutterseelenallein war.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das ist inzwischen der 6. Teil von Flavia, dieses Mal ist noch nicht sehr zu merken, dass es sich um einen Krimi handelt. Der Tote auf dem Bahnsteig wird noch nicht wirklich behandelt bzw. der Fall untersucht. Es dreht sich vor allem um Flavia Idee ihre Mutter wiederzuerwecken – bin gespannt was das wird, denn das es klappt, glaube ich kaum. Dafür finde ich es aber umso spannender zu erfahren, wer denn nun damals im Labor war. Ich liebe solche alten Aufnahmen und im Buch ist diese Szene so gut beschrieben, dass ich sie wirklich vor Augen hatte 🙂

4. Hast du eine Mindest- oder Höchstmenge an Seiten, die du liest?

Das geht schnell zu beantworten: nein. Sicher habe ich an manchen tagen wirklich keine Lust das 500 Seiten oder mehr dicke Buch in die Hand zu nehmen. An anderen Tagen dagegen suche ich direkt so etwas dickes. Denn wenn ich schon lese, dann will ich auch eine Weile gefesselt sein. Es gibt auch Bücher, da war ich am Anfang ganz froh, dass es nicht so viele Seiten sind. Umso leichter hat man es da in die Hand genommen und am Ende wollte man einfach noch mehr lesen, doch es war nichts mehr da – Seiten zu Ende.

—–

Kennt ihr das auch, man hat ein Buch, am Anfang weiß man noch nicht was man davon halten soll und am Ende war die Geschichte so toll, dass man sich dann doch ärgert, dass es nur 300 Seiten waren? Oder gar, dass die Geschichte einfach toll war, man gehofft das es noch weiter geht – z.B. durch einen 2. Teil – um dann festzustellen, nein es geht nicht weiter! Wieder mal ein offenes Ende 😦

Bei den offenen Enden hatte ich bisher Glück, aber es gab doch einige Schriftsteller, die mich wirklich sehr vom Schreibstil her überrascht haben. Wie z.B. Patrick Rothfuss „der Name des Windes“ immerhin über 800 Seiten stark und doch kam es mir am Ende gar nicht so dick vor. Weil es sich einfach so fantastisch gelesen hatte. So ging es mir auch bei Carlos Ruiz Zapfens „der Schatten des Windes“. Es las sich einfach so weg und ich war ein wenig traurig, als das Buch zu Ende war. Umso erfreuter, als ich erfuhr es gibt noch mehr Teile 😉

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Ein Gedanke zu „Gemeinsam lesen – 3

  1. Genau das gleiche Gefühl hatte ich bei „Der Schatten des Windes“ auch. Lag noch nicht einmal an der Geschichte, die ist ja relativ banal. Aber die Atmosphäre war so dicht und sprachlich war es einfach schön. Ich war regelrecht enttäuscht, als ich es durch hatte, weil ich es durch hatte.

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