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Rezension: Sally Jones

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„Sally Jones : Mord ohne Leiche“ von Jakob Wegelius

Inhalt: Lissabon um 1900: Bei einem Handgemenge im Hafen von Lissabon stürzt ein Mann ins Wasser. Seine Leiche wird nie gefunden. Doch der finnische Seemann Henry Koskela wird des Mordes angeklagt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. SallyJones will die Unschuld ihres Freundes beweisen und begibt sich deshalb auf eine abenteuerliche Reise um die halbe Welt. Diese führt sie aus den engen Gassen Lissabons über Alexandria und Bombay bis in den sagenhaften Palast des Maharadschas von Bhapur. Dabei begegnet sie einer Fadosängerin, einem zwielichtigen Bischof, einem freundlichen Friedhofswärter, einem finsteren Kommissar, dem Akkordeonvirtuosen Fabulous Forzini, einem launischen Maharadscha und einem dreihöckrigen Kamel. (Quelle: Gerstenberg-Verl.)

Sally Jones muss sich nach dem Koskela verhaftet wurde alleine durchschlagen, sie findet zum Glück Freunde und es wird lange beschrieben, wie dies von statten geht und was sie das nächste Jahr über macht. Dann geht es auf nach Indien und auch da landet Sally Jones leider nicht da wo sie hin möchte, erst über viele Monate und viele Umwege.

Das Buch hat insgesamt 618 Seiten, von der ersten Seite an hat es mich der Schreibstil gefesselt und trotzdem kann ich nach dem Beenden des Buches nicht sagen, ob ich es großartig finde oder eher naja… Für Kinder finde ich es nur bedingt geeignet, denn es passiert zwar sehr viel, aber stellenweise könnte man es auf jeden Fall um viele Seiten kürzen (vor allem auf ihrer Reise nach und durch Indien), damit etwas mehr Spannung in die Geschichte kommt.

Das Buch wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert – unter erzählerischen Gesichtspunkten versteh ich das auf alle Fälle. Auch die Illustrationen in dem Buch sind einfach wunderschön. Aber wenn ich mich selbst in einen normalen lesebegeisterten Jugendlichen hineinversetze, dann wird der-/diejenige das Buch sicher auch schnell wieder aus der Hand legen, weil einfach zu viel beschrieben wird und zu wenig passiert.

Für mich war es trotzdem eine Bereicherung das Buch zu lesen, auch wenn ich glaube, man hätte es sicher um 100 Seiten kürzen könne, war das Lesen doch nie langweilig. Durch kurze Kapitel und den wirklich guten Erzählstil von Herrn Wegelius las sich das Buch auch sehr schnell.

Es gibt übrigens noch einen ersten Teil, doch der ist für das Verstehen des Buches absolut nicht von Nöten. ich werde sicher mal bei Medimops oder anderen Seiten die Augen offen halten, ob ich den Teil etwas günstiger bekommen kann.

 

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