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Archiv für die Kategorie “Bücher”

Montagsfrage

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Heute wieder die Montagsfrage von Buchfresserchen. Dieses Mal kann ich die Frage ziemlich schnell beantworten:

Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Eindeutig ja! So ging es mir zum einen bei „der Herr der Ringe“ – schon weil die Geschichte sehr komplex ist und ich alle Teile ziemlich schnell hintereinander gelesen habe. Inzwischen habe ich das Buch 2x gelesen und irgendwann folgt sicherlich auch ein 3. Mal. Weitere Bücher waren z.B. „die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Ein Buch, wo ich so wunderbar viel gelacht und geschmunzelt habe. Wo ich mich immer wieder neu in die Illustrationen verliebt habe. Mir war einfach klar, das werde ich nochmal lesen und das habe ich auch getan 🙂

Das passiert mir immer bei Büchern, in die ich mich beim Lesen schon quasi verliebe. Es gibt auch noch mehr Büchern, bei denen es mir so gegangen ist. Wie „Wachen! Wachen!“ von Terry Pratchett.

Bei welchen Büchern ging es euch denn so?

Ausmisten

Was haben ehemalige Buchhändlerinnen und jetzige Bibliothekarinnen alle gemeinsam? Richtig, sie haben viel zu viele Bücher zu Hause. Wobei zu viele kann man auch nicht wirklich sagen, denn ab wann hat man denn zu viele Bücher?

Ich habe auf jeden Fall zu viele Bücher, wenn ich mit dem Lesen nicht mehr hinterher komme. Was leider momentan der Fall ist. Ich habe sogar noch ungelesene Bücher aus der Buchhandelszeit und die ist jetzt schon wieder 7 Jahre her. Sehr typisch auch Bücher von Flohmärkten oder Mängelexemplare, sind ja nicht so teuer wie normal, schadet ja nicht es mitzunehmen. Nur zum Lesen ist es dann z.T. nie gekommen. Dazu habe ich auch einige Bücher, die ich schon ein Mal gelesen habe, aber wo ich sage, dass 1x auch reicht.

Da ich demnächst gerne ein SuB-Glas machen möchte und evtl. auch ein Umzug in Aussicht ist, wollte ich mal anfangen mit ausmisten. Denn es müssen auch keine Bücher in das Glas, wo ich eigentlich gar keine Lust mehr habe, die zu lesen. Die Woche habe ich angefangen, die Kisten sind bisher zusammen gekommen:

Ausmisten.JPGDrei Kisten sind es, was jetzt damit tun? Ich könnte sie sicherlich bei Momox verkaufen, ein bisschen was würde dabei für mich rausspringen. Aber ehrlich gesagt, das ist mir viel zu viel Aufwand. Am Ende kaufe ich mir für das Geld ja doch wieder nur Bücher. Also spende ich sie dem Flohmarkt unserer Bibliotheksgesellschaft. Die dann am Ende uns (die Bibliothek) besser unterstützen kann. Da haben unsere Nutzer etwas von – wenn ich mal auch einen Titel abseits der Bestsellerliste anschaffen kann 🙂 – und ich freu mich dann auch.

Geplant ist in Salzgitter-Bad auch ein Buchschrank zum Tauschen. Leider ist der noch nicht in Betrieb, sonst wären auch da direkt ein paar Bücher noch hingewandert.

Wie ist es bei euch? Mistet ihr regelmäßig im Buchregal aus oder bleibt alles in eurem Besitz was ihr an Büchern irgendwie mal bekommen/gekauft habt?

Bei mir wandern sicher noch ein paar Kisten mehr zum Flohmarkt. Wobei das Ausmisten mich auch vor ein kleines Problem stellt – jetzt ist plötzlich wieder Platz für neue Bücher 😉

Rezension: Demon Road – Hölle und Highway

„Demon Road – Hölle du Highway“ ist der erste Band einer Trilogie (wie könnte es im Jugendbuchbereich auch anders sein) und die zweite Reihe aus der Feder von Derek Landy. Er ist vor allem durch seien Reihe um Skulduggery Pleasant. Diese Reihe habe ich verschlungen und umso neugieriger war ich dann natürlich auf „Demon Road – Hölle und Highway“.

Inhalt:

Demon RaodAmber ist ein normaler amerikanischer Teenager: sie geht zur Schule und verdient sich nebenbei ein paar Dollar in einem Restaurant. Zu ihren Eltern hat sie im Grunde gar kein Verhältnis. Seit sie denken kann, läuft sie immer nur so nebenher. Das ändert sich ganz plötzlich, als sie mit 16 eine Art Aufwallung hat. Auf dem Nachhauseweg wird sie von zwei Jungs angegriffen, als sie sich verteidigen will, ist es als platze ihr eine Sicherung. Sie beißt einem den Finger ab und bricht ihm auch den Kiefer. Natürlich wollte sie das nicht und wie das passieren konnte, kann sie sich noch weniger erklären. Als sie darüber mit ihrer Mutter spricht, ist diese von der einen auf die andere Sekunde ganz verändert. Sogar Freunde des Paares werden noch am gleich Abend zum Essen eingeladen. Und Amber erfährt auf unschöne Weise, warum. Ihre Eltern und vier ihrer Freunde sind Monster und zwar schon seit über 100 Jahren. Um ihre Kraft zu erhalten und zu stärken essen sie ihre eigenen Kinder. Das war definitiv nicht Ambers Glückstag!

Aber es denken nicht mehr alle in der Gruppe so. Und so lernt Amber Milo kennen, der mit ihr flieht. Damit Amber ihre Eltern los wird, ruft sie den leuchtenden Dämon, der schon damals ihren Eltern in Monster verwandelte. Gibt sie ihm die eine Seele, die ihn betrogen hat, dann befreit er sie von ihren Eltern. Wenn nicht, hat sie selber ihre Seele verwirkt. Und damit beginnt die Suche durch die Vereinigten Staaten. Auf ihrem Weg lernen sie noch Glen kenne – einen ziemlich verrückten Iren, der unbedingt das Todeszeichen los werden muss.

Ein spannendes Buch bis zu den letzten Seiten auf denen noch ein richtiger Showdown kommt.

Fazit:

Mit hat der erste Band der Reihe sehr gut gefallen. alle Figuren haben ihr eigenes Päckchen in puncto Dämonen zu tragen – was man alles so nach und nach mitbekommt. Der Schreibstil von Landy ist wie immer sehr gut, das Buch hat sich wirklich fast von selbst gelesen. Vor allem Glen ist mir sehr schnell an Herz gewachsen. Etwas treu-doof, hilft er Amber auf ihrer Reise, geht ihr mit seinem Gequatsche auf die Nerven und manövriert sie ab und an auch mal in heikle Situationen. Doch ohne ihn wäre das Buch auch nur halb so lustig, sein Wortwitz ist wunderbar.denn Nach dem Ende bin ich sehr gespannt, wie es im 2. Teil weiter geht.

Für wen ist das Buch jetzt etwas? Auf jeden Fall für alle Skulduggery Pleasant Fans. Aber auch für jeden, der gerne Supernatural sieht und auch sonst nicht vor Dämonengeschichten abgeschreckt wird. Es ist an manchen Stellen etwas blutig, aber bei weitem noch keine Horrorgeschichte (auch Danl Glen), ich würde sagen eine gute Mischung aus unterhaltender Fantasy und einer Portion Grusel.

Endbemerkung: Auf alle Fälle lesenswert!

Montagsfrage – Lese-Highlights

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Heute schaffe ich es doch tatsächlich, die Montagsfrage am Montag zu beantworten. Diesen Montag geht es bei Buchfresserchen um Lese-Highlights:

Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei,

welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Meine Lese-Jahr war bisher noch nicht wirklich das Highlight. In den ersten Monaten bin ich nicht sehr viel zum Lesen gekommen. Was ich bisher geschafft habe, das könnt ihr in meiner Leseliste 2017 nachlesen.

Ein Buchhighlight war auf alle Fälle Horst Evers  „Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“. Bei keinem anderen Buch habe ich dieses Jahr so viel gelacht.

Eine weitere Entdeckung waren für mich die Sherlock-Holmes-Comics „Baker Street“. Die lustigsten Sherlock Comics, die ich jemals gelesen habe 🙂 Einen Beitrag gab es von mir letzten Samstag.

Ich merke, ich brauche dieses Jahr wohl vor allem etwas zum Lachen. Ich hoffe sehr, das 2. Lesehalbjahr verläuft um einiges besser dieses Jahr. Die letzten Tage habe ich mich auf alle Fälle sehr bemüht mehr voran zu kommen 😉

Was ist denn euer bisheriges Lieblingsbuch?

 

Sherlock-Comic

Heute ist mein Comic-Samstag, zumindest werde ich versuchen in Zukunft samstags mich hier über Comics auszulassen. Vor allem will ich natürlich vorstellen, welche ich bisher gelesen habe und welche mich besonders beeindruckt haben. Dabei soll es natürlich nicht nur um Comics gehen, sondern auch um Graphic-Novels.

Zu Sherlock Holmes gibt es ja die verschiedensten Adaptionen – egal ob Buch oder Film. Vor kurzem hat mir meine Mitbewohnerin folgenden Titel in die Hand gedrückt:

Sherlock comic

Ein Sherlock-Holmes-Comic? Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Die Woche hab ich es dann endlich mal geschafft: gemütlich auf dem Balkon habe ich den Comic praktisch verschlungen. Das Cover verrät es sicher schon, hierbei handelt es sich nicht um einen typischen Sherlock-Holmes-Comic und dem folgenden Satz, von der Titelseite sollte man in jedem Fall beachten:

Sehr frei inspiriert durch Figuren von Sir Arthur Conan Doyle.

Denn hier trifft man auf doch sehr andere Holmes und Watson Figuren. Der Comic ist sehr farbenfroh gestaltet. Das ist mir gleich als erstes aufgefallen, denn sonst werden die Geschichten von Sherlock Holmes ja doch eher etwas düsterer dargestellt.

Ich hab mit Band zwei angefangen: „Sherlock Holmes und der Club der tödlichen Sportarten“. In diesem Band muss Sherlock mal wieder mehrere geheimnisvolle Fälle lösen. doch leider scheint er am Anfang doch sehr auf dem Schlauch zu stehen. Denn ihm will einfach keine Lösung einfallen. Ein Fall führt sie dabei in den „Club der tödlichen Sportarten“. Schon der Name des Clubs klingt skurrile und genau das ist er auch, was Lestrade am eigenen Leib erfahren darf. Erst am Ende macht es auch endlich bei Sherlock klick und er erläutert voller Inbrunst die Lösung jedes Falles.

Die Kriminalfälle sind sehr gut durchdacht und fügen sich wunderbar ineinander. Doch mein eigentliches Highlight an diesem Comic, und sicher auch der ganzen Reihe, ist der Spaß am Lesen. In dem Band ist sich auch ein Sherlock Holmes nicht zu schade Witz und Humor an den Tag zu legen. Ohne dass dabei alles in Klamauk endet. Ich habe wirklich mehr als einmal gelacht und freue mich jetzt schon sehr auf Band drei und vier 🙂 Für mich und meine Mitbewohnerin war dieser Comic die Entdeckung im Juni.

Jetzt warten auf mich noch Band 3 und 4:

Sherlock Holmes Band 3und4

Kennt denn jemand diese Comics? Hat jemand noch einen anderen Tipp für eine Gute Sherlock Adaption – egal ob Buch, Comic oder auch Film? Natürlich kenne ich die BBC Verfilmungen 😉

Montagsfrage

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Die Woche ist schon im vollen Gange und es wird mal wieder Zeit für die Montagsfrage. Dieses Mal will das Buchfresserchen folgendes wissen:

Besitzt du eine (oder mehrere) Schmuckausgabe/n von bestimmten Büchern?

Die Frage kann ich eindeutig mit einem Ja beantworten. Eine meiner Lieblingsausgaben ist dabei „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Das Buch habe ich tatsächlich doppelt, einmal „normal“ und dann noch die farbige Ausgabe. Ich habe damals schon eine ganze Weile überlegt, ob ich mir wirklich die farbige Ausgabe leiste, immerhin ist der Text ja identisch. Doch einmal im Buchladen angeschaut und es war um mich geschehen.

Daneben sammle ich noch die Minibücher vom Leipziger Miniaturbuchverlag. Ich für meinen Teil würde diese immer als Schmuckausgaben bezeichnen. Darunter sind z.B.:

  • „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry
  • „Galileo Galilei“
  • „Leonardo da Vinci“ (hab ich mir damals sogar in Vinci/Toskana geholt 🙂 )
  • „The Hound of the Baskervilles“ von Sir Arthur Conan Doyle

Immer mal wieder, wandert eine dieser Kostbarkeiten in meinen Bücherschrank. Was mir dafür eindeutig noch fehlt, sind die passenden Regale. Aber auch da hole ich mir nicht jeden Titel, er muss mir schon gefallen. Arthur Conan Doyle möchte ich gerne noch ergänzen und ich wäre definitiv dabei, wenn der Verlag die Bücher von Jane Austen auflegen würde. Zum alltäglichen Lesen sind die Bücher auch nicht geeignet, sondern vor allem zum Hinstellen, sich freuen und wenn man mal Lust hat und die Augen noch OK sind, dann auch zum Lesen. Aber schön vorsichtig 😉

Ansonsten hab ich eher weniger Schmuckausgaben. Das Buch an sich, muss mich dann schon sehr beeindruckt haben, um es mir in einer Schmuckvariante hinzustellen. Aber ab und an schaffen das schon ein paar Titel 🙂

Was für die Bauchmuskeln

Bei folgendem Buch werden wirklich nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch die Bauchmuskeln trainiert.

Horst evers

Auf das Buch bin ich Dank einer Kollegin gestoßen. Sie hatte es bei einer Veranstaltung vorgestellt und auch gleich zwei Geschichten daraus vorgelesen. Das tat sie so überzeugend humorvoll, dass ich Tränen gelacht habe! Also das Buch direkt mitgenommen.

Zum Inhalt:

Wie können wir den mannigfaltigen Tücken des Daseins begegnen? Horst Evers macht den Alltagstest und erzählt Geschichten mitten aus dem Hier und Jetzt: Er verbessert fremde Sprachen derart, dass man sie versteht, ohne sie zu sprechen; entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann; lässt sich online massieren und findet endlich sinnvolle Kompromisse für die respektvolle Smartphonenutzung während persönlicher Gespräche: «Ein Stirnband mit einer Halterung für das Smartphone des Partners. Sie trägt mein Telefon vor der Stirn, ich trage ihres vor der Stirn, und so können wir gleichzeitig Mails checken und uns trotzdem innig in die Augen schauen. Ist auch für die Körperhaltung besser.» Er schlägt der NSA vor, seine Überwachung von nun an selbst zu übernehmen und regelmäßig Bericht zu erstatten, möchte aber von den eingesparten Kosten profitieren. Auch unterwirft er Kants kategorischen Imperativ und die Lehrsätze anderer großer Denker dem Test und kommt alles in allem zu dem Ergebnis: Das Leben ist wunderbar, macht aber leider häufig auch viel Arbeit. Man sollte es preisen, wie ein Schweizer seine Heimatstadt Thun: «Thun ist schön, aber nichts Thun ist schöner.»
Ein wunderbar erzählter Geschichtenband, der zeigt: So komisch war Alltag noch nie! (Verlagstetx, Quelle: Rowohlt)

Wer Horst Evers kennt, wird dieses Buch lieben. Wer ih  noch nicht kennt, sollte ihn schnellstens kennen lernen. Wirklich jeder seiner Geschichten musste ich mindestens 1 Mal lachen. Es ist eifnach herrlich, wenn man liest, wie er in der Damenabteilung Schlüpfer für seine Tochter fotografiert, auf ein Rollenspieltreffen geht, mit einem ziemlich großen Hund spazieren geht und und und…

Ein hervorragendes Buch, wer endlich mal wieder etwas zum Lachen sucht! ich werde jetzt auch im Bestand der Bibliothek mal nach älteren Werken von ihm suchen und hoffe doch sehr, dass mir dann mindestens genauso lustige Lesestunden bevor stehen 😀

Der Garten ruft

Genau das wollte die Autorin des Buches „Mein wundervoller Garten“ Gabriele Frydrych nie. Gabriele Frydrych, Lehrerin, zieht mit ihrem Mann in eine Einfamilienhaussiedlung in Berlin. Sie wollten raus aus der Großstadt. Doch was Gabriele so gar nicht wollte: sich um den Garten kümmern!

Dementsprechend beginnt auch schon das Buch mit dem ersten Kapitel „Unkraut jäten? Ohne mich!“. Doch die Nachbarn haben da ganz andere Vorstellungen.

Griele Frydrych„Endlich kümmert sich mal jemand um den Garten!“ Ein Herr im seidenen Morgenrock [der Ästhet von nebenan] steht am Zaun und sieht mir wohlwollend zu, wie ich Umzugskartons, Wäscheständer und Stehlampe schleppe. Um den Garten kümmern? Was meint er damit? Die Wildnis hinter unserem Hexenhaus? Die vielen Kiefern, Hecken und Misthaufen? Ich lächle mild und stelle mich als neue Nachbarin vor. Dezent flechte ich ein, dass ich beruflich völlig ausgelastet bin, genauso wie mein Mann. […] Vom Gärtnern habe ich übrigens keine Ahnung. Ich habe auch nicht vor das zu ändern.“ S. 7

Doch der Ästhet lässt nicht locker. Er bietet sogar an, mit den neuen Nachbarn ins Gartencenter zu fahren und sie dort zu beraten. Dabei hat er gut reden. Er leistet sich einen Gärtner, den er rumkommandieren kann. Neben ihm gibt es auch die obligatorische neugierige Nachbarin, die rein zufällig immer irgendetwas auf ihrem Dachboden macht, wenn Gabriele und ihr Mann im Garten sind.

Von ihrer ‚Ökofreundin‘ Sabine bekommt sie eine Zwiebelmischung geschenkt. Pflichtbewusst bringt Gabriele diese irgendwie in den Boden – Tipps der Nachbarn bleiben dabei nicht aus, auch nicht von den Kleinsten unter ihnen:

„Ich versenke die Blumenzwiebeln zwischen Wurzeln, urzeitlichen Gestein und merkwürdigen Ballen. ‚Willst du Blumen, die nach unten wachsen? Du hast die Zwiebeln falsch rum eingegraben!‘ Wer spricht da? Mein schlechtes Gewissen? Ich schaue hoch. Nebenan sind ein paar Bretter zu einer Art Riesennisthöhle zusammengefügt. Darin sitzt etwas Buntes mit einem Fernglas und beobachtet mich. ‚Wer bist du denn?‘, frage ich. Vom Baum steigt ein bunt gekleidetes Kind nach unten. Es ist höchstens sechs Jahre alt.“ S. 13/14

Und wie groß ist die Freude, als dann tatsächlich etwas Buntes aus dem Boden sprießt!! Es kommt, wie es kommen musste: Gabrieles Ehrgeiz ist geweckt. Sie fängt an Unkraut zu jäten und auch von den Kiefern müssen Äste weichen. Außerdem entdeckt sie ihre Liebe für Vögel.

„Die Artenvielfalt zwei Häuser weiter macht mich neidisch. Nach langem Insistieren habe ich Erfolg. Der Nachbar leiht den Katalog seines Naturversandhauses. Zwanzig Seiten allein über individuell gefertigte Nistkästen!“ S. 19/20

Und damit geht es für Gabriele los. In jedem Baum hängt mehr als ein Nistkasten, Futter wird extra bestellt – all das wird auch belohnt durch ein zahmes Rotkehlchen namens Fritz.

Ein Buch genau passend zur Jahreszeit. Gabriele Frydrych lockt mit ihren Erzählungen raus ins Grüne – auch ich hab mir beim Lesen mehr als einmal einen kleinen grünen Garten mit mindestens einem Nistkasten gewünscht.

Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Spaß gemacht und kann es auch von der ersten bis zur letzten Seite weiter empfehlen 🙂  Vielen Dank auch an den DuMont-Verlag, dass mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde!

Ein schönes Osterfest! :)

Die folgende kleine Geschichte hatte ich schon für den Blog der Stadtbibliothek Salzgitter entwickelt – erschienen gestern zum Karfreitag. In der Erzählung sind insgesamt fünf Buchtitel versteckt, die entweder dieses Jahr oder letztes Jahr erschienen sind. Ich bin gespannt wer alle Titel findet, wobei es vermutlich schwerer klingt, als es am Ende ist 😉

Eine kleine Ostergeschichte

Im Osterwald haben sich fünf Freunde was ganz besonderes überlegt. Immer vier wollen dem jeweils 5. Freund zu Ostern eine kleine Überraschung machen. Diese fünf Freunde sind die zwei Hasenbrüder Benny und Max, das Igelmädchen Jenny, der Eichhörnchenjunge Lukas und Marie, eine kleine Spitzmaus.

Benny, Max, Jenny und Lukas hatten sehr schnell eine Idee für Marie. Sie hatte schon lange davon erzählt, dass sie so gerne mal ein paar Fotos von ihren Freunden hätte. Also machten sie alle ein paar Selfies und mit einem hübschen Rahmen war dies das perfekte Geschenk für Marie.

Benny war ein absoluter Buchfan, es gab fast nichts mehr, was er nicht aus der Osterwaldbibliothek schon gelesen hätte. Die anderen überlegten sehr lange, durch Zufall fiel Jenny ein Prospekt der örtlichen Buchhandlung Dornenkleid in die Hand. Dort las demnächst Bennys absoluter Lieblingsautor. Über die Eintrittskarte, würde sich Benny sicher freuen.

Sein Bruder Max war ganz anders, ihn interessierten vor allem Flugzeuge jeglicher Art. Doch Lukas, der für Benny die Eintrittskarte holte, Entdeckte in der Buchhandlung auch für Max etwas, den neuen Bestseller „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“. Laut dem Buchhändler ein absolutes Muss für jeden Flugzeugfan.

Lukas, ist der Musiker in der Gruppe und ihnen immer ein treuer Freund. Deswegen machte es sie alle traurig, als Lukas etwas betrübt war, weil sein Kabel. Da der Verstärker schon Lukas Taschengeld der nächsten drei Monate gefressen hatte, legten die Freunde zusammen und besorgten für Lukas ein neues Kabel.

Jenny war die Künstlerin in der Gruppe, sie malte am liebsten mit Ölfarbe. Marie entdeckte in einem Künstlerbedarfsladen genau das Richtige, neue Ölfarben, diese Serie hieß „Salz für die See.

Die Freunde konnten die Zeit bis Ostern kaum abwarten. Doch bis Ostern war es nicht mehr lange hin und alle überlegten schon, wo sie die Geschenke am besten verteilten. Bennys und Max Familie erlaubte ihnen die Geschenke in ihrem Garten zu verstecken. Alle fünf hatten einen Riesenspaß bei der Suche und freuten sich am Ende auch riesig über ihre Geschenke. Marie hängte den Rahmen mit den vielen Fotos noch am gleichen Abend auf. Jenny konnte ebenfalls nicht wiederstehen und probierte die Farben sofort aus. Benny suchte sofort sein Lieblingsbuch des Autoren heraus, er wollte unbedingt ein Autogramm. Selbst Max las direkt das erste Kapitel des Buches und musste seinen Freunden auch immer gleich erzählen, was er spannendes erfahren hatte. Und Lukas sprang sofort nach Hause, holte Gitarre und Box und am Ende des Tages spielte er seinen Freunden sein Lieblingslied auf der Gitarre vor und seine Freunde sangen dazu.

In dem Sinne wünsche ich allen

ein wunderschönes Osterfest 🙂

Montagsfrage

Mittwoch, wieder der perfekte Tag für die Montagsfrage 🙂 Diesen Montag hatte das Buchfresserchen folgende Frage:

Welches Buch hast du zuletzt deiner Wunschliste hinzugefügt und wie bist du darauf aufmerksam geworden?

Diese Frage kann ich schnell beantworten, denn als letztes landete auf meinem Wunschzettel:

Carlos Ruiz Zafon: Das Labyrinth der Lichter

Ich freue mich schon sehr drauf, alle vier Teile in meinem Regal stehen zu haben. Seit dem ersten Buch „Der Schatten des Windes“ bin ich ein großer Zafon-Fan. er gehört mit zu den Autoren, die ich auch wirklich haben will. Sprich er steht auch genau auf dieser Liste. Aufmerksam bin ich auf das Buch tatsächlich schon Mitte letzten Jahres geworden. Da war mir eine Verlagsvorschau vom Fischer-Verlag in die Hände gefallen. Dort stand allerdings noch ein Erscheinungsdatum im November – das wurde ja leider nicht erfüllt. Umso mehr freut es mich jetzt, dass der Titel doch im Frühjahr erschienen ist. Auch wenn es noch etwas dauern wird, bis ich mich diesem Buch in Ruhe widme. Denn das ist wirklich ein Titel, den will ich nicht zwischen Tür und Angel lesen, sondern mal entspannt auf dem Balkon in der Sonne oder auch sehr gerne im Urlaub 🙂

Auf meiner Lese-Wunschliste landetet zu letzte folgender Krimi: „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters. Ein historischer Krimi, der mich von der inhaltlichen Beschreibung auch etwas an „Mord in der Mangle Stresst“ erinnert hat. ich hoffe, dass er mich auch genauso überzeugt. Natürlich habe ich auch dieses Buch auf der Buchmesse in Leipzig entdeckt 🙂 Dank meiner lieben Kollegin kann ich dieses Buch auch bald lesen, da sie es für die Bibliothek anschafft 😉

Ansonsten ist meine Leseliste auch ziemlich lang und wächst gefühlt auch wöchentlich. Habt ihr denn einen tollen neuen Buchtitel entdeckt, den man unbedingt gelesen haben muss?

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