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Archiv für die Kategorie “Buchtipp”

Sherlock-Comic

Heute ist mein Comic-Samstag, zumindest werde ich versuchen in Zukunft samstags mich hier über Comics auszulassen. Vor allem will ich natürlich vorstellen, welche ich bisher gelesen habe und welche mich besonders beeindruckt haben. Dabei soll es natürlich nicht nur um Comics gehen, sondern auch um Graphic-Novels.

Zu Sherlock Holmes gibt es ja die verschiedensten Adaptionen – egal ob Buch oder Film. Vor kurzem hat mir meine Mitbewohnerin folgenden Titel in die Hand gedrückt:

Sherlock comic

Ein Sherlock-Holmes-Comic? Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Die Woche hab ich es dann endlich mal geschafft: gemütlich auf dem Balkon habe ich den Comic praktisch verschlungen. Das Cover verrät es sicher schon, hierbei handelt es sich nicht um einen typischen Sherlock-Holmes-Comic und dem folgenden Satz, von der Titelseite sollte man in jedem Fall beachten:

Sehr frei inspiriert durch Figuren von Sir Arthur Conan Doyle.

Denn hier trifft man auf doch sehr andere Holmes und Watson Figuren. Der Comic ist sehr farbenfroh gestaltet. Das ist mir gleich als erstes aufgefallen, denn sonst werden die Geschichten von Sherlock Holmes ja doch eher etwas düsterer dargestellt.

Ich hab mit Band zwei angefangen: „Sherlock Holmes und der Club der tödlichen Sportarten“. In diesem Band muss Sherlock mal wieder mehrere geheimnisvolle Fälle lösen. doch leider scheint er am Anfang doch sehr auf dem Schlauch zu stehen. Denn ihm will einfach keine Lösung einfallen. Ein Fall führt sie dabei in den „Club der tödlichen Sportarten“. Schon der Name des Clubs klingt skurrile und genau das ist er auch, was Lestrade am eigenen Leib erfahren darf. Erst am Ende macht es auch endlich bei Sherlock klick und er erläutert voller Inbrunst die Lösung jedes Falles.

Die Kriminalfälle sind sehr gut durchdacht und fügen sich wunderbar ineinander. Doch mein eigentliches Highlight an diesem Comic, und sicher auch der ganzen Reihe, ist der Spaß am Lesen. In dem Band ist sich auch ein Sherlock Holmes nicht zu schade Witz und Humor an den Tag zu legen. Ohne dass dabei alles in Klamauk endet. Ich habe wirklich mehr als einmal gelacht und freue mich jetzt schon sehr auf Band drei und vier 🙂 Für mich und meine Mitbewohnerin war dieser Comic die Entdeckung im Juni.

Jetzt warten auf mich noch Band 3 und 4:

Sherlock Holmes Band 3und4

Kennt denn jemand diese Comics? Hat jemand noch einen anderen Tipp für eine Gute Sherlock Adaption – egal ob Buch, Comic oder auch Film? Natürlich kenne ich die BBC Verfilmungen 😉

Was für die Bauchmuskeln

Bei folgendem Buch werden wirklich nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch die Bauchmuskeln trainiert.

Horst evers

Auf das Buch bin ich Dank einer Kollegin gestoßen. Sie hatte es bei einer Veranstaltung vorgestellt und auch gleich zwei Geschichten daraus vorgelesen. Das tat sie so überzeugend humorvoll, dass ich Tränen gelacht habe! Also das Buch direkt mitgenommen.

Zum Inhalt:

Wie können wir den mannigfaltigen Tücken des Daseins begegnen? Horst Evers macht den Alltagstest und erzählt Geschichten mitten aus dem Hier und Jetzt: Er verbessert fremde Sprachen derart, dass man sie versteht, ohne sie zu sprechen; entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann; lässt sich online massieren und findet endlich sinnvolle Kompromisse für die respektvolle Smartphonenutzung während persönlicher Gespräche: «Ein Stirnband mit einer Halterung für das Smartphone des Partners. Sie trägt mein Telefon vor der Stirn, ich trage ihres vor der Stirn, und so können wir gleichzeitig Mails checken und uns trotzdem innig in die Augen schauen. Ist auch für die Körperhaltung besser.» Er schlägt der NSA vor, seine Überwachung von nun an selbst zu übernehmen und regelmäßig Bericht zu erstatten, möchte aber von den eingesparten Kosten profitieren. Auch unterwirft er Kants kategorischen Imperativ und die Lehrsätze anderer großer Denker dem Test und kommt alles in allem zu dem Ergebnis: Das Leben ist wunderbar, macht aber leider häufig auch viel Arbeit. Man sollte es preisen, wie ein Schweizer seine Heimatstadt Thun: «Thun ist schön, aber nichts Thun ist schöner.»
Ein wunderbar erzählter Geschichtenband, der zeigt: So komisch war Alltag noch nie! (Verlagstetx, Quelle: Rowohlt)

Wer Horst Evers kennt, wird dieses Buch lieben. Wer ih  noch nicht kennt, sollte ihn schnellstens kennen lernen. Wirklich jeder seiner Geschichten musste ich mindestens 1 Mal lachen. Es ist eifnach herrlich, wenn man liest, wie er in der Damenabteilung Schlüpfer für seine Tochter fotografiert, auf ein Rollenspieltreffen geht, mit einem ziemlich großen Hund spazieren geht und und und…

Ein hervorragendes Buch, wer endlich mal wieder etwas zum Lachen sucht! ich werde jetzt auch im Bestand der Bibliothek mal nach älteren Werken von ihm suchen und hoffe doch sehr, dass mir dann mindestens genauso lustige Lesestunden bevor stehen 😀

Der Garten ruft

Genau das wollte die Autorin des Buches „Mein wundervoller Garten“ Gabriele Frydrych nie. Gabriele Frydrych, Lehrerin, zieht mit ihrem Mann in eine Einfamilienhaussiedlung in Berlin. Sie wollten raus aus der Großstadt. Doch was Gabriele so gar nicht wollte: sich um den Garten kümmern!

Dementsprechend beginnt auch schon das Buch mit dem ersten Kapitel „Unkraut jäten? Ohne mich!“. Doch die Nachbarn haben da ganz andere Vorstellungen.

Griele Frydrych„Endlich kümmert sich mal jemand um den Garten!“ Ein Herr im seidenen Morgenrock [der Ästhet von nebenan] steht am Zaun und sieht mir wohlwollend zu, wie ich Umzugskartons, Wäscheständer und Stehlampe schleppe. Um den Garten kümmern? Was meint er damit? Die Wildnis hinter unserem Hexenhaus? Die vielen Kiefern, Hecken und Misthaufen? Ich lächle mild und stelle mich als neue Nachbarin vor. Dezent flechte ich ein, dass ich beruflich völlig ausgelastet bin, genauso wie mein Mann. […] Vom Gärtnern habe ich übrigens keine Ahnung. Ich habe auch nicht vor das zu ändern.“ S. 7

Doch der Ästhet lässt nicht locker. Er bietet sogar an, mit den neuen Nachbarn ins Gartencenter zu fahren und sie dort zu beraten. Dabei hat er gut reden. Er leistet sich einen Gärtner, den er rumkommandieren kann. Neben ihm gibt es auch die obligatorische neugierige Nachbarin, die rein zufällig immer irgendetwas auf ihrem Dachboden macht, wenn Gabriele und ihr Mann im Garten sind.

Von ihrer ‚Ökofreundin‘ Sabine bekommt sie eine Zwiebelmischung geschenkt. Pflichtbewusst bringt Gabriele diese irgendwie in den Boden – Tipps der Nachbarn bleiben dabei nicht aus, auch nicht von den Kleinsten unter ihnen:

„Ich versenke die Blumenzwiebeln zwischen Wurzeln, urzeitlichen Gestein und merkwürdigen Ballen. ‚Willst du Blumen, die nach unten wachsen? Du hast die Zwiebeln falsch rum eingegraben!‘ Wer spricht da? Mein schlechtes Gewissen? Ich schaue hoch. Nebenan sind ein paar Bretter zu einer Art Riesennisthöhle zusammengefügt. Darin sitzt etwas Buntes mit einem Fernglas und beobachtet mich. ‚Wer bist du denn?‘, frage ich. Vom Baum steigt ein bunt gekleidetes Kind nach unten. Es ist höchstens sechs Jahre alt.“ S. 13/14

Und wie groß ist die Freude, als dann tatsächlich etwas Buntes aus dem Boden sprießt!! Es kommt, wie es kommen musste: Gabrieles Ehrgeiz ist geweckt. Sie fängt an Unkraut zu jäten und auch von den Kiefern müssen Äste weichen. Außerdem entdeckt sie ihre Liebe für Vögel.

„Die Artenvielfalt zwei Häuser weiter macht mich neidisch. Nach langem Insistieren habe ich Erfolg. Der Nachbar leiht den Katalog seines Naturversandhauses. Zwanzig Seiten allein über individuell gefertigte Nistkästen!“ S. 19/20

Und damit geht es für Gabriele los. In jedem Baum hängt mehr als ein Nistkasten, Futter wird extra bestellt – all das wird auch belohnt durch ein zahmes Rotkehlchen namens Fritz.

Ein Buch genau passend zur Jahreszeit. Gabriele Frydrych lockt mit ihren Erzählungen raus ins Grüne – auch ich hab mir beim Lesen mehr als einmal einen kleinen grünen Garten mit mindestens einem Nistkasten gewünscht.

Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Spaß gemacht und kann es auch von der ersten bis zur letzten Seite weiter empfehlen 🙂  Vielen Dank auch an den DuMont-Verlag, dass mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde!

Buch-Date #2 Die Rezension

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Heute ist es endlich so weit, die Renzensionen des Buch-Dates werden veröffentlicht! Worum es dabei genau geht erfahrt ihr in diesem Beitrag. Alle Rezensionen findet ihr gesammelt auf Zeilendes Blog.

Die Buchempfehlungen für mich, kamen von LunaUmbra. Das waren:

  • Tote lügen nicht von Kathy Reichs
  • Die Memoiren des Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle
  • Dreizehn von Wolfgang und Heike Hohlbein

Ehrlich gesagt, fand ich die alle drei toll.Hohlbein fiel aber nach ein wenig Nachdenken raus, irgendwie bin ich ihm doch etwas entwachsen. Auch wenn ich die Bücher, die er mit seiner Frau geschrieben hat, noch in guter Erinnerung habe, wie z.B. „Das Buch„. Platz eines belegte dann Sherlock Holmes. Doch ein Auswahlkriterium war dieses Mal, dass ich es mir erstmal irgendwo leihen kann und leider haben wir die Memoiren nicht in unserem Bibliotheksbestand. Doch es bleibt auf jeden Fall auf meiner Wunsch-Leseliste stehen 🙂

Geworden ist es als Kathy Reichs mit „Tote lügen nicht“

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Und ich muss wirklich betonen, dass ist jetzt keine 2. Wahl, denn endlich hatte ich einen Grund, diese eihe anzufangen. Hab schon immer überlegt, mal eines aus der Serie zu lesen. Bisher kenne ich nur die Jugendbuchreihe Virals, welche mir auch sehr gut gefällt. Doch zu Temperance Brennan bin ich noch nie vorgedrungen.

Zum Inhalt des Buches:

Tempe lebt in Québec und ist forensische Anthropologin. Eigentlich hat sie ein toles Wochenende geplant, doch am ende kommt alles anders. denn es wurde eine Leiche gefunden. Tempe muss zum Fundort fahren und herausfinden ob es eine alte Leiche ist (also nicht ihr Fall) oder eine Neue. Das Glück ist leider nicht auf ihrer Seite, die Leiche ist frisch und somit ihr Fall. Es handelt sich um eine 23-jährige junge Frau, die zerstückelt und in Müllsäcken verscharrt wurde. Bei der Untersuchung der Leiche fallen Temperance Brennan Ähnlichkeiten zu einem Fall von vor einem Jahr auf und noch drei weitere Fälle könnten damit in Verbindung stehen. Doch der ermittelnde Beamte Detective Luc Claudel will davon absolut nichts wissen, den Mord an Isabell betrachtet er als Einzelfall. Da Tempe das so nicht einfach stehen lassen kann, fängt sie an selber zu ermitteln und sie kommt den Serienkiller auch langsam auf die Schliche. Doch auch er beobachtet sie und mit ihren Ermittlungen bringt sie am ende ihre Freundin Gaby und ihre Tochter kathy in gefahr.

Mein Fazit:

Als ich das Buch angefangen habe, war ich schon sehr erstaunt. Inhaltlich war es wie erwartet. Doch ich bin ein sehr großer Fan der Serie „Bondes – die Knochenjägerin“. Und warum auch immer hatte ich gedacht, die Bücher wären der Serie insofern ähnlich, dass Temperance Brennan auch da in Wahsington am Jeffersonian arbeitet und immer wieder dem FBI hilft. Hier hat sie am Anfang auch keine Familie uns ist jünger als in den Büchern. Im Buch lebt sie von ihrem Mann getrennt und sieht auch ihre Tochter Kathy nur ab und an. Beruflich ist sie in Québec gelandet.

Aber das sind nur Randerscheinunge, mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. sehr gut war, dass es kein großes Vorgeplänkel gab, sondern die Geschichte direkt los ging. auch die Vorstellung der einzelnen Figuren rund um Tempe Brennan ist nicht langatmig und trotzdem erfährt man ziem,ich schnell, mit wem so gut kann und mit wem nicht – wie mit Detective Luc Claudel. Man merkt dem Buch an, das Kathy Reichs – selber Anthropologin – versteht wovon sie schreibt. Dabei sind die Geschichten zwar aus der beruflichen Praxis inspiriert, aber nicht autobiographisch.

Für mich war das Buch ein gelungener Einstieg in die Temperance Brennan Serie als Buch. Erst recht wo die Fernseherie sich jetzt dem Ende entgegen neigt.

Wem würde ich die Bücher empfehlen? Jedem der Tess Gerritsen, Karin Slaughter und/oder Sandra Brown gerne liest und erst recht jedem Bones-Fan, der die Bücher (wie ich) bisher noch nicht kennt!

Für mich war Buch-Date #2 auf alle Fälle ein voller Erfolg!

 

Wie man Schwedenkrimis richtig schreibt

Genau diese Frage beantwortet Henrik Lange in seinem Buch. Und wenn man alle Regeln beachtet schreibt man nicht irgendeinen Krimi – sondern den Schwedenkrimi des Jahrhunderts!

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Das Titelbild verrät es schon, das Thema wird nicht ganz so ernst behandelt 😉 Mit seinen Comiczeichnungen führt Henrik Lange durch das Buch und zeigt beispielhaft auf was es alles ankommt, dass der neuste Schwedenkrimi auch wirklich bei der Leserschaft ankommt. Es brauch natürlich gleich einen Mord, einen Ermittler, der doch ziemlich verkorkst ist und viele Hinweise.

Ich selber bin ein großer Krimifan und liebe auch die schwedischen Krimis. Henrik Lange muss ich für dieses Buch ein großes Kompliment machen, denn es fasst tatsächlich alle Dinge zusammen, die in schwedischen Krimis vorkommen. Dort bin ich immer begeistert, bei Herrn Lange musste ich über die vielen Klischees lachen. Doch genau diese entdecke ich nicht nur bei den schwedischen Krimis – nein auch Stephan Ludwig hat mit seinem Zorn genau so einen Kommissar erschaffen! Großartig.

Das Buch eignet sich für jeden Krimiliebhaber – entweder als Geschenk oder doch gleich zum selber kaufen. Ob man damit tatsächlich den Krimi des Jahrhunderts schrieben kann… Also ich könnte es wohl nicht, da fehlen mir dann doch noch ein zwei Ideen und die schriftstellerische Raffinesse 😉 Aber sollte es jemand versuchen und es ihm/ihr gelingen – ich lese sehr gern das Ergebnis 😀

 

 

Nicht alles ist so, wie es am Anfang scheint

Für den Blog der Stadtbibliothek Salzgitter hat mir der Atlantik Verlag eine ganz große Freude gemacht und mir ein Leseexemplar von M.R.C. Kasasian „Mord in der Mangle Street“ zugeschickt 🙂 Ich liebe ja Krimis a la Sherlock Holmes und dieser ist wirklich sehr lesenswert! Nachfolgend meine Meinung zu diesem Buch:

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Inhalt:

1882, March Middelton zieht nach dem Tode ihres Vater zu ihrem Patenonkel und neuen Vormund Sidney Grice. Dieser ist seines Zeichens ein berühmter Detektiv und hat der Polizei schon bei so einigen Fällen geholfen. So auch gleich an Marcus erstem Tag in London. Grace Dillinger steht vor der Tür, die bitte Sidney Grice um Hilfe. Ihr Schwiegersohn, Ashbey, wird des Mordes an ihrer Tochter beschuldigt. Doch Miss Dillinger ist absolut überzeugt, dass er es nicht gewesen sein kann. Sidney Grice weigert sich erst den Fall anzunehmen, doch March, na sagen wir, sie überredet ihn dazu. Mit einer Bedienung, sie darf an der kompletten Ermittlung teilnehmen. Zur damaligen Zeit schon sehr ungewöhnlich, wenn plötzlich eine Frau mit ins Leichenschauhaus geht. Doch March ist den Tod gewöhnt, denn ihr Vater war Arzt und sie hat ihm mehr als einmal assestiert. Die Ermittlungen laufen gut – findet zumindest Sidney Grice  – denn am Ende bringt er Ashbey vor Gericht.

Was ich hab das Ende des Krimis verraten? Nein keine Sorge, denn natürlich ist es nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Sidney Grice und March ermitteln weiter bis dieser ziemlich verworrene Fall gelöst ist.

Fazit:

Für mich die Krimientdeckung meines Lesejahres. Kasasian hat es von Anfang an geschafft mich mit seiner Erzählung in seinen Bann und ins Jahr 1882 zu versetzten. Ich fand March sofort sympathisch, da sie auch ihre kleinen Eigenheiten hat. Sidney Grice hingegen kam mir am Anfang ziemlich versnobt vor. Doch nach und nach schließt man auch ihn ganz langsam in sein Herz. Und trotz blutiger Morde, die Wortgefechte der beiden bringen einen, als Ausgleich, auch immer wieder zum Lächeln:)

Von mir 5 von 5 Sternen.

Ich hoffe es werden noch viele weitere Bücher folgen – 3 dürften noch in der Warteschlange stehen, denn 4 Bücher sind auf englisch schon erschienen.

(Diese Rezension wurde zu erst veröffentlicht auf dem Blog der Stadtbibliothek Salzgitter, dort ebenfalls von mir geschrieben und veröffentlicht) Nochmal vielen Dank für das Leseexemplar an den Atlantik Verlag 🙂

Für diese Art Krimis kann ich mich wirklich immer begeistern. Was ich auch noch unbedingt lesen möchte ist „Die Augen der Heather Grace“ von David Pine. Auch dieser Krimi spielt im Sherlock Universum, dieses Mal mit Arthur Conan Doyle als Hauptperson. Könnt ihr euch für solche Krimis aus begeistern oder lest ihr lieber den original Sherlock von Doyle? Oder gibt es andere Krimis/Krimiautoren, die auch begeistern?

 

Gemeinsam lesen – 3

Heute wieder ‚Gemeinsam lesen‘, alle wichtigen Fakten gibt es hier. Es ist das dritte Mal, dass ich bei der Aktion teilnehme. Wobei ich gestehen muss, dass zwischen dem 2. Mal und diesem Beitrag Monate liegen :/ Ob ich es jetzt jede Woche schaffe, weiß ich nicht, aber ich versuche doch etwas öfter an der Aktion teilzunehmen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Flavia de Luce tote Vögel singen nicht“ von Alan Bradley

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Mit diesem Buch ermittelt Flavia nun schon zum 6. Mal. Das Buch beginnt ziemlich traurig, denn Flavia Mutter kehrt heim. Sie ist auf einer Expedition vor nun mehr 10 Jahren verschollen, Flavia kann sich an sie gar nicht erinnern. Nun wurde sie gefunden und alle auf Buckshaw tragen Trauer. Flavia weiß noch nicht so genau, was sie fühlen soll, denn  sie hat Harriet ja nie wirklich kennen gelernt. Dazu passiert noch ein tragischer Unfall, als der Zug mit Harriets Sarg eintrifft. Ein Mann stürzt unter die Räder. Nur kurz nachdem er Flavia eine sehr mysteriöse Nachricht hinterlassen hat. Außerdem muss sie noch herausfinden, wer auf einer alten Filmrolle in ihrem Labor zu sehen ist. Angeblich wurde dieses seit dem Tod ihres Onkels Tar nicht mehr geöffnet und doch steht vor 11 Jahren genau dort jemand am Fenster – aufgenommen in einem flüchtigen Augenblick von einer Kamera. Und dann gilt es natürlich noch so einige chemische Experimente zu machen. Flavia ist also vollauf beschäftigt.

Momentan bin ich auf Seite 102 (Kapitel 12) des eBooks.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ich stand auf der Hauptstraße von Bishop’s Lacey und stellte fest, dass ich mutterseelenallein war.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das ist inzwischen der 6. Teil von Flavia, dieses Mal ist noch nicht sehr zu merken, dass es sich um einen Krimi handelt. Der Tote auf dem Bahnsteig wird noch nicht wirklich behandelt bzw. der Fall untersucht. Es dreht sich vor allem um Flavia Idee ihre Mutter wiederzuerwecken – bin gespannt was das wird, denn das es klappt, glaube ich kaum. Dafür finde ich es aber umso spannender zu erfahren, wer denn nun damals im Labor war. Ich liebe solche alten Aufnahmen und im Buch ist diese Szene so gut beschrieben, dass ich sie wirklich vor Augen hatte 🙂

4. Hast du eine Mindest- oder Höchstmenge an Seiten, die du liest?

Das geht schnell zu beantworten: nein. Sicher habe ich an manchen tagen wirklich keine Lust das 500 Seiten oder mehr dicke Buch in die Hand zu nehmen. An anderen Tagen dagegen suche ich direkt so etwas dickes. Denn wenn ich schon lese, dann will ich auch eine Weile gefesselt sein. Es gibt auch Bücher, da war ich am Anfang ganz froh, dass es nicht so viele Seiten sind. Umso leichter hat man es da in die Hand genommen und am Ende wollte man einfach noch mehr lesen, doch es war nichts mehr da – Seiten zu Ende.

—–

Kennt ihr das auch, man hat ein Buch, am Anfang weiß man noch nicht was man davon halten soll und am Ende war die Geschichte so toll, dass man sich dann doch ärgert, dass es nur 300 Seiten waren? Oder gar, dass die Geschichte einfach toll war, man gehofft das es noch weiter geht – z.B. durch einen 2. Teil – um dann festzustellen, nein es geht nicht weiter! Wieder mal ein offenes Ende 😦

Bei den offenen Enden hatte ich bisher Glück, aber es gab doch einige Schriftsteller, die mich wirklich sehr vom Schreibstil her überrascht haben. Wie z.B. Patrick Rothfuss „der Name des Windes“ immerhin über 800 Seiten stark und doch kam es mir am Ende gar nicht so dick vor. Weil es sich einfach so fantastisch gelesen hatte. So ging es mir auch bei Carlos Ruiz Zapfens „der Schatten des Windes“. Es las sich einfach so weg und ich war ein wenig traurig, als das Buch zu Ende war. Umso erfreuter, als ich erfuhr es gibt noch mehr Teile 😉

Aktion: Buch-Date

Der gute Zeilenden hat es mal wieder geschafft, ich sitze hier nach Feierabend und schreibe an meinem Blog 🙂 Vielen Dank dafür – denn die letzten Wochen/Monate war hier ja nicht viel los. Genau das will ich ab heute auch endlich wieder ändern!

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Deswegen kam mir die Aktion Buch-Date von Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram gerade recht. Also angemeldet und auf die Auslosung gewartet. Bin sogar zwei Tage vorher etwas nervös geworden, weil ich mir ganz sicher war, die Auslosung verpasst zu haben. Aber Glück gehabt – am Samstag hab ich es dann erfahren, Mein „Date“ ist pocahontasmaay geworden.

Für mich hiess es dann 3 Bücher finden und empfehlen. Eines davon darf sich dann pocahontasmaay aussuchen, besorgen und am 1.10. erfolgt dann eine Rezension dieses Buches auf ihrem Blog. Natürlich geht das ganze auch genau in die andere Richtung – ich bin schon gespannt, was sie mir empfiehlt 🙂

Bei mir rattert es seit Samstag was ich nur empfehlen kann. Es mangelt dabei keineswegs an Ideen, eher diese auf 3 zu reduzieren, das ist die Kunst. Zwei Empfehlungen hatte ich ganz schnell parat, für die 3. habe ich mich heute entschieden. Dann mal los:

Empfehlung Nummer 1: Gevatter Tod von Terry Pratchett

51ZjbpMsSmL._SX319_BO1,204,203,200_Bevor der Tod in seinen wohlverdienten Urlaub aufbricht, stellt er den jungen Lehrling Mort als Vertreter ein. Mort hat alle Hände voll zu tun: Überall auf der Scheibenwelt ist seine Sense gefragt, und es gehört zum guten Ton, dass Könige, Zauberer und andere wichtige Persönlichkeiten vor deren Ableben persönlich besucht werden. Doch dann trifft Mort auf eine junge Prinzessin, die Opfer eines Attentats werden soll. Mort rettet sie und bringt damit nicht nur Tods Plan, sondern das gesamte Gefüge der Scheibenwelt durcheinander … (Inhaltsangabe Piperverl.)

Terry Pratchett hat mir vor gut 15 Jahren mein Bruder ans Herz gelegt, ich suchte unbedingt etwas nach dem Herrn der Ringe. Gevatter Tod war das zweite Buch was ich von ihm gelesen habe und es ist bis heute eines meiner Lieblingsbücher und machte Terry Pratchett auch endgültig zu einem meiner Lieblingsautoren. Die Geschichte ist von vorne bis hinten durchdacht, jeder Witz sitzt. Außerdem muss man wirklich sagen, niemand kann den Tod besser beschreiben als Terry Pratchett 🙂

Empfehlung Nummer 2: Der Name des Windes von Patrick Rothfuss

51wxv+CHsEL._SX314_BO1,204,203,200_»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. (Inhaltsangabe Klett-Cotta)

Der Name des Windes ist der erste Teil einer Trilogie, bisher ist Band 2 und ein Zusatzband noch erschienen. Das Buch hat mich vor 8 Jahren, als ich mal kurz reingelesen habe, einfach nur umgehauen. Ich war sofort in der Geschichte drin und blätterte weiter und weiter. Leider war da das Buch noch nicht in meinem Besitz, noch schlimmer, ich musste es im Laden wieder auf den Stapel legen. Dafür hab ich es dann massenweise im Buchhandel an die Leute gebracht 😉 Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis ich das Buch auch besaß und dann habe ich es in wirklich kürzester Zeit durchgelesen. Man möchte einfach wissen, wie es mit Kvothe weiter geht. Eine meiner absoluten Lieblingsfantasy-Bücher!

Empfehlung Nummer 3: Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

978-3-426-51057-5_Druck.jpg.34862215Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt … (Inhaltsangabe Knaur-Verl.)

Hier habe ich wirklich lange überlegt, welches Buch es denn sein soll. An diesem Buch haben mich als erstes die Fotos überzeugt, nicht nur das vom Cover, sondern auch im Buch. Riggs hat dafür viele Flohmärkte besucht und hat alte Fotos gekauft. Auf diesen baut er seine Geschichte mit auf. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende ein kleines Kunstwerk für mich, denn man fragt sich wirklich sehr lange, ob es denn nun eher eine fantastische Geschichte ist und alle Erzählungen von Abraham war sind oder ob es sich um einen Roman handelt, in dem ein Junge sich in die Fantasie flüchtet. Hierzu ist letztes Jahr auch der 2. Band erschienen (Die Stadt der besonderen Kinder) und soeben wanderte auch Band 3 auf meinem Wunschzettel (Die Bibliothek der besonderen Kinder). Den ersten Teil kann man aber getrost auch erstmal lesen, ohne sofort die anderen beiden zur Hand haben zu müssen. Und wer Interesse an dem Buch gefunden hat, es wurde sogar verfilmt.

Dann bin ich mal gespannt, für welchen Titel du dich entscheidest, pocahontasmaay 🙂 Und ich brenne darauf zu erfahren, was du für mich hast.

Buchmesse – ein Erlebnisbericht

Da ist sie wieder vorbei, die Buchmesse. Also noch nicht ganz, das ist klar. Heute sind sicher wieder 1000de hin geströmt – mit und ohne Kostüm. Aber ich konnte nicht mehr, zwei Tage im Getümmel haben mir gereicht.

Wie fand ich es? Großartig 😀

Am Freitag fast 8,5 Stunden auf der Messe. Da ich mich noch mit einer guten Freundin getroffen habe, die Buchhändlerin ist, gab es an dem einen oder anderen Stand auch kurze Gespräche mit Verlagsvertretern. Find ich immer wieder spannend, zu hören wie sie ihr momentanes Programm sehen, wie sie Kritik und Lob am selbigen aufnehmen und wie sie die Buchmesse in Leipzig finden. Über letztere freuen sieh alle. Auch wenn es viel Arbeit ist, alles aufzubauen, dort vier Tage allen Rede und Antwort zu stehen, trotzdem habe ich keinen klagen gehört. Im Gegenteil, gerade weil sie auf der Buchmesse auch viel mit den Lesern in Kontakt kommen, finden sie sie gut. Frankfurt mag größer sein, aber es geht weniger um das Publikum, als um das Lizenzgeschäft.

Ich war bisher erst einmal in Frankfurt, vor acht Jahren denke ich. Es war dort auch super, aber eben auch riesig. Auf der Leipziger Buchmesse kenne ich mich einfach aus, da habe ich absoluten Heimvorteil.

So was habe ich gesehen: viel zu viele Bücher, die ich wohl niemals schaffe zu lesen. Was mir aber egal war, ich hab mich trotzdem damit eingedeckt bzw. wurde eingedeckt:

Das alles befand sich in diesem Überraschungsbeutel, der mit überreicht wurde

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Ob ich jemals schaffe alles zu lesen? Keine Ahnung, jetzt hab ich erst mal zwei Wochen Urlaub, wir werden sehen, wie viele Bücher da am Ende auf meiner Liste stehen.

Dazu kamen aber noch:

  • Klüpfel/Kobr: „In der ersten Reihe sieht man Meer„, hier auch mit einem tollen Autogramm für meine Eltern 🙂 Ostern ist gerettet. Zum Interview später mehr.
  • Laura Barnett: „Drei mal wir“ (vielen Dank an den Kindler Verlag 🙂 )
  • David Mitchell: „Knochenuhren“ (das kommt hoffentlich bald, auch hier wieder Danke an den Rowohl Verlag 🙂 )
  • Joseph Fink & Jeffrey Cranor: „Willkommen in Night Vale“ (gesehen, Klappentext gelesen und gekauft)

Sehr gefallen hat mir auch das Interview mit Dora Heldt.

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Bisher konnte ich mit ihren Büchern noch nichts anfangen. Doch ihren Krimi „Böse Leute“ fand ich, ng jetzt doch ganz spannend. Natürlich kommt dazu, dass ich Dora Heldt in ihrem Interview einfach nur sympathisch fand. Meine liebste Aussage: sie verschiebt ihre Arbeit gerne auf die letzter Sekunde. Wer kennt denn sowas nicht? Wir haben den Titel bei uns in der Bibliothek, der Ausleihe steht also nix  Weg.

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Ja hier sind Kobr und Klüpfel bei ihrer Autogrammrunde. Vorher ging um ihr neustes Werk „In der ersten Reihe sieht man Meer“. Es geht um Urlaub – klar. Aber um einen Familienurlaub den 80ern. Kennt ihr das noch, viel Essen mitnehmen, kein iPod, kein Smartphone, kein Navi… Stadtessen fahren nach der Karte, die im besten Fall nur fünf Jahre alt ist. Abends gibt es Spieleabende, wo mindestens einer beleidigt das Zimmer verlässt. Doch am Ende waren es einfach die schönsten Urlaube. Es hat schon Spaß gemacht, das Interview zu hören und die fünf Minuten Lesung waren großartig. (Leider wird das Hörbuch von Bastian Pastewka gelesen. Ja, er kann das auch sehr gut, keine Frage, aber irgendwie müssen für mich einfach diese beiden Autoren ihre Bücher auch selber lesen – es ist immer wieder fantastisch komisch.) Das Buch hatte ich schon, nun meine Eltern. Das erste Kapitel ist gelesen und sicher auch bald das ganze Buch.

Ach ja, wer schon drauf wartet: Ende September erscheint auch der neue Kluftinger 🙂

Was gab es noch auf der Messe – ja die Manga- und Comiccon. In die Mangahalle habe ich mich nur am Freitag getraut. Das ist für Normalsterbliche am Wochenende einfach nicht mehr möglich. Denn auch von Jahr zu Jahr wurde diese Halle größer und auch die Fans in ihren Cosplay-Kostümen wurden mehr und die Kostüme größer.

Einen Eindruck davon bekommt ihr hier. Die Kostüme gehen von aufwendig zu ‚oh-mein-Gott-wie-haben-sie-das-bitte-hinbekommen‘. Gut manche sind auch wirklich nicht so schön gewesen oder gaben Stellen frei, die ich einfach nicht sehen wollte. Aber da hilft dann nur wegschauen. Seid ich damals noch diese heiligen Hallen betreten habe, hat sich auch einiges geändert. Nicht nur, dass die Manga-Comiccon jetzt auch einen eigenen Namen und eine eigene Halle hat. Die Ständen sind wesentlich internationaler. Überall kann man etwas für das perfekte Cosplay-Outfit kaufen. Von der Perrücke bis zum Schwert. Dazu noch eine Masse an knuffigen Kuscheltieren und Süßigkeiten. Unglaublich wie viel japanischer Süßkram, wo ich beim besten Willen, 99% einfach nicht identifizieren konnte. Dazu eine große Cosplay-Bühne, ich habe noch einen Stand zum Bogen schießen gesehen, die Verlagsstände und dann musste ich mich schon sehr orientieren, um überhaupt wieder hinauszufinden. Wohlgemerkt, Freitag war es noch leer…

Insgesamt war die Messe dieses Jahr wirklich sehr toll. Ich bin gespannt, mit welchen Besucherrekord sie dieses Jahr endet. Das es einer werden wird, da bin ich mir ziemlich sicher 🙂

So, jetzt werde ich mal weiter Bücher lesen, es muss ja einiges geschafft werden 😉

P.S. Die Schuhe waren die beste Wahl seit langem, meine Füße waren die einzigen Körperteile, die gestern Abend nicht weh taten xD

Gemeinsam lesen – 1

Durch Nicoles Bibliothek bin ich schon vor längerem auf die Aktion Gemeinsam lesen von Schlunzen-Bücher aufmerksam geworden. Diese Woche mache ich auch endlich mal mit 🙂

Die Aktion ‚Gemeinsam lesen‘ gibt es schon länger, immer Dienstags stellt man sein aktuelles Buch vor. Dabei werden noch 4 Fragen mit beantwortet. Wer es ganz genau wissen will, alle wichtigen Fakten gibt es hier.

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ von Astrid Lindgren.

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Inhalt:

Während der Kriegsjahre von 1939 bis 1945 führt Astrid Lindgren Tagebuch. Für jedes Jahr genau eines. In diesen zeichnet sie alles auf, was ihr während des Krieges zu Ohren kommt, sie in Zeitungen/der Presse allgemein erfährt, über Familie, Freunde und Bekannte und durch ihre Arbeit. Sie schildert wie es den Nachbarländern Finnland und Norwegen ergeht, welche Angst sie vor dem Faschismus aber auch vor den Russen hat. Außerdem berichtet sie wie das Leben während dieser Jahre im relativ neutralen Schweden ist. Wie sie mit ihrer Familie umzieht, Geburtstage und Weihnachten feiert. Am Ende eines jeden Tagebuches sind Originalbilder von Zeitungsausschnitten enthalten – welche übersetzt werden.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Betreffend kriegführendes militärisches Personal fand während der gesamten Zeit vom 9. April bis zum 10. Juni 1940 oder in der Zeit, in der norwegische Soldaten in Norwegen gegen deutsche Truppen kämpften, keinerlei Transit nach Norwegen statt.“ S. 282 (beim eBook)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Für mich ist das Buch an manchen Stellen sehr erschreckend und manchmal auch sehr unwirklich. Wenn Astrid Lindgren erzählt, was sie alles zu essen haben und gleichzeitig wie viele Menschen in der Welt doch Hungern. Dabei ist sie aber immer dankbar, dass sie mit ihrer Familie doch so ruhig leben darf, auch wenn die Kriegsjahre Entbehrungen mit sich bringen, sie ist sich wohl des Glücks bewusst was sie haben.

Auch ihr immer wiederkehrendes Bitten um Frieden ging mir sehr nahe. Erst recht, da ich ja weiß, dass es leider bis 1945 dauerte, eh das Bitten erhört wurde.

4. Hast du eine Geschichte und ihre Charaktere jemals so sehr geliebt, dass du richtig niedergeschlagen warst, als du das Buch fertig gelesen hattest?

Oh ja, schon mehr als einmal. So ging es mehr, als ‚Der Herr der Ringe‘ vorbei war, oder die bisher erschienen Teile der ‚Königsmörder-Chroniken‘. Ich weiß es geht noch weiter, aber trotzdem war ich jeweils immer sehr traurig, wenn die Geschichte vorbei war. Weil ich einfach nur weiter lesen wollte. Bei Harry Potter – obwohl ich mich nie als richtigen Fan bezeichnen würde – ging es mir nach dem letzten Band auch so. Da waren es tatsächlich meistens die Charaktere, die mich danach nicht losgelassen haben. Wie könnte es weiter gegangen sein oder wie wäre es diese Charaktere wirklich mal kennen zu lernen?

Aber manchmal lässt mich auch einfach die Geschichte nach deren Ende nicht so ganz los. So ging es mir zu letzte bei „Das Licht der letzten Tage“ – als ich fertig war, dachte ich nur ‚wie, das war’s‘? Ich will mehr lesen, wie geht es weiter??? Momentan geht es mir auch mit Astrid Lindgrens Buch immer wieder so. Ich lese immer ein Jahr hintereinander weg. Dann muss ich das Buch erstmal zur Seite legen. Trotzdem lässt mich die Geschichte und auch Astrid Lindgren nicht wirklich los, das wird sich nach dem letzten Teil sicherlich nicht ändern.

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Habt Ihr Bücher oder Charaktere, die euch bis heute nicht los lassen? Vielleicht auch aus eurer Kindheit?

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