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Rezension: Demon Road – Hölle und Highway

„Demon Road – Hölle du Highway“ ist der erste Band einer Trilogie (wie könnte es im Jugendbuchbereich auch anders sein) und die zweite Reihe aus der Feder von Derek Landy. Er ist vor allem durch seien Reihe um Skulduggery Pleasant. Diese Reihe habe ich verschlungen und umso neugieriger war ich dann natürlich auf „Demon Road – Hölle und Highway“.

Inhalt:

Demon RaodAmber ist ein normaler amerikanischer Teenager: sie geht zur Schule und verdient sich nebenbei ein paar Dollar in einem Restaurant. Zu ihren Eltern hat sie im Grunde gar kein Verhältnis. Seit sie denken kann, läuft sie immer nur so nebenher. Das ändert sich ganz plötzlich, als sie mit 16 eine Art Aufwallung hat. Auf dem Nachhauseweg wird sie von zwei Jungs angegriffen, als sie sich verteidigen will, ist es als platze ihr eine Sicherung. Sie beißt einem den Finger ab und bricht ihm auch den Kiefer. Natürlich wollte sie das nicht und wie das passieren konnte, kann sie sich noch weniger erklären. Als sie darüber mit ihrer Mutter spricht, ist diese von der einen auf die andere Sekunde ganz verändert. Sogar Freunde des Paares werden noch am gleich Abend zum Essen eingeladen. Und Amber erfährt auf unschöne Weise, warum. Ihre Eltern und vier ihrer Freunde sind Monster und zwar schon seit über 100 Jahren. Um ihre Kraft zu erhalten und zu stärken essen sie ihre eigenen Kinder. Das war definitiv nicht Ambers Glückstag!

Aber es denken nicht mehr alle in der Gruppe so. Und so lernt Amber Milo kennen, der mit ihr flieht. Damit Amber ihre Eltern los wird, ruft sie den leuchtenden Dämon, der schon damals ihren Eltern in Monster verwandelte. Gibt sie ihm die eine Seele, die ihn betrogen hat, dann befreit er sie von ihren Eltern. Wenn nicht, hat sie selber ihre Seele verwirkt. Und damit beginnt die Suche durch die Vereinigten Staaten. Auf ihrem Weg lernen sie noch Glen kenne – einen ziemlich verrückten Iren, der unbedingt das Todeszeichen los werden muss.

Ein spannendes Buch bis zu den letzten Seiten auf denen noch ein richtiger Showdown kommt.

Fazit:

Mit hat der erste Band der Reihe sehr gut gefallen. alle Figuren haben ihr eigenes Päckchen in puncto Dämonen zu tragen – was man alles so nach und nach mitbekommt. Der Schreibstil von Landy ist wie immer sehr gut, das Buch hat sich wirklich fast von selbst gelesen. Vor allem Glen ist mir sehr schnell an Herz gewachsen. Etwas treu-doof, hilft er Amber auf ihrer Reise, geht ihr mit seinem Gequatsche auf die Nerven und manövriert sie ab und an auch mal in heikle Situationen. Doch ohne ihn wäre das Buch auch nur halb so lustig, sein Wortwitz ist wunderbar.denn Nach dem Ende bin ich sehr gespannt, wie es im 2. Teil weiter geht.

Für wen ist das Buch jetzt etwas? Auf jeden Fall für alle Skulduggery Pleasant Fans. Aber auch für jeden, der gerne Supernatural sieht und auch sonst nicht vor Dämonengeschichten abgeschreckt wird. Es ist an manchen Stellen etwas blutig, aber bei weitem noch keine Horrorgeschichte (auch Danl Glen), ich würde sagen eine gute Mischung aus unterhaltender Fantasy und einer Portion Grusel.

Endbemerkung: Auf alle Fälle lesenswert!

Montagsfrage

Mittwoch, wieder der perfekte Tag für die Montagsfrage 🙂 Diesen Montag hatte das Buchfresserchen folgende Frage:

Welches Buch hast du zuletzt deiner Wunschliste hinzugefügt und wie bist du darauf aufmerksam geworden?

Diese Frage kann ich schnell beantworten, denn als letztes landete auf meinem Wunschzettel:

Carlos Ruiz Zafon: Das Labyrinth der Lichter

Ich freue mich schon sehr drauf, alle vier Teile in meinem Regal stehen zu haben. Seit dem ersten Buch „Der Schatten des Windes“ bin ich ein großer Zafon-Fan. er gehört mit zu den Autoren, die ich auch wirklich haben will. Sprich er steht auch genau auf dieser Liste. Aufmerksam bin ich auf das Buch tatsächlich schon Mitte letzten Jahres geworden. Da war mir eine Verlagsvorschau vom Fischer-Verlag in die Hände gefallen. Dort stand allerdings noch ein Erscheinungsdatum im November – das wurde ja leider nicht erfüllt. Umso mehr freut es mich jetzt, dass der Titel doch im Frühjahr erschienen ist. Auch wenn es noch etwas dauern wird, bis ich mich diesem Buch in Ruhe widme. Denn das ist wirklich ein Titel, den will ich nicht zwischen Tür und Angel lesen, sondern mal entspannt auf dem Balkon in der Sonne oder auch sehr gerne im Urlaub 🙂

Auf meiner Lese-Wunschliste landetet zu letzte folgender Krimi: „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters. Ein historischer Krimi, der mich von der inhaltlichen Beschreibung auch etwas an „Mord in der Mangle Stresst“ erinnert hat. ich hoffe, dass er mich auch genauso überzeugt. Natürlich habe ich auch dieses Buch auf der Buchmesse in Leipzig entdeckt 🙂 Dank meiner lieben Kollegin kann ich dieses Buch auch bald lesen, da sie es für die Bibliothek anschafft 😉

Ansonsten ist meine Leseliste auch ziemlich lang und wächst gefühlt auch wöchentlich. Habt ihr denn einen tollen neuen Buchtitel entdeckt, den man unbedingt gelesen haben muss?

Buch-Date # 2

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Das Jahr startet direkt mit einem Buch-Date. Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende haben sich wieder die Mühe gemacht, alles zu organisieren. Insgesamt findet es schon das dritte Mal statt – ich bin jetzt zum zweiten Mal dabei.

Das Buch-Date funktioniert wie folgt: Jeder, der Lust hatte, konnte sich bei den beiden im Blog melden. Dazu musste man nur die letzten 3 gelesenen Bücher verraten, Lieblingsgenre und Lieblingsautoren. Sehr nett ist auch, dass man sagen kann, was man so gar nicht lesen möchte. Das wären bei mir z.B. Bücher in Richtung Shades of Grey – es wäre kein schönes Buch-Date nur zwischen solchen Titel wählen zu können… Jeder bekommt einen anderen Namen zugeteilt, demjenigen werden dann 3 Titel empfohlen und der andere sucht sich ein Buch raus, welches dann am 1.03. im eigenen Blog rezensiert wird.

Ich darf Tausend Bücher empfehlen, folgendes weiß ich:

Die letzten drei Bücher, die du gelesen hast?: Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte // John Conolly: The book of lost things // Aude Le Corff: Das zweite Leben des Monsieur Moustier

Dein Lieblings-Genre?: Humor // Absurdes // Philosophisches // moderne Mythosbearbeitungen

Deine drei liebsten Autor*innen?: Christoph Ransmayr //  Heinrich Heine // Kurt Schwitters

Gibt es etwas, das du überhaupt nicht lesen willst? Psycho // 1000 Seiten

Ich habe eine Weile überlegt, was denn passen könnte und bin auf folgende Titel gekommen:

„Albertos verlorener Geburtstag“ Diana Rosie:

albertos-geburtstagAlbertos Enkel lebt für einige Zeit bei ihm. Sein Papa hatte einen schlimmen Unfall, was den Jungen auch oft nicht schlafen lässt. In einer dieser Nächte erfährt Tino, dass sein Opa gar nicht weiß, wann er  geboren ist und noch nie eine große Geburtstagsfeier hatte. Um seinen kleinen Tino etwas vom Schicksal seines Vaters abzulenken, macht sich Alberto mit ihm auf den Weg in seine Vergangenheit. Tinos großes Ziel ist es, sein Opa muss seinen nächsten Geburtstag groß feiern. In Rückblickenden Kapiteln erfährt der Leser dann so nach und nach, wie es dazu kam, dass Alberto nicht mehr weiß, wann er geboren wurde.

Ich hätte damals nicht gedacht, dass mir das Buch am Ende doch so gut gefällt.

„Verlixtes Blau“ Christopher Moore

verflixtes-blauChristopher Moore ist bekannt für seine skurrilen Geschichten. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Krimi:

„Der Pariser Bäcker Lucien Lessard und der Künstler Henri Toulouse-Lautrec haben eines gemeinsam: beide sind erschüttert über den Tod ihres Freundes Vincent van Gogh. Wie kann es sein, dass sich ein so begnadeter Künstler plötzlich das Leben nimmt? Und warum hatte er vor seinem Tod auf einmal solche Angst vor der Farbe Blau? Hat es etwas mit dem in Paris umhergehenden Gerücht zu tun, dass ein rätselhafter Farbenmann arglose Künstler verfolgt? Lucien und Henri wissen, was zu tun ist. Und sie werden nicht eher ruhen, bis das blaue Mysterium aufgeklärt ist.“

Es ist schon ein klein wenig her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es ist einfach richtig gut geschrieben, es ist zum Lachen und spannend noch dazu.

„Die Flüsse von London“ Ben Aaronovitch

flusse-von-londonEine meiner Lieblingsserien! Magie trifft auf das heutige London. Peter Grant gerade fertig mit der Ausbildung bei der Polizei entdeckt bei einem Einsatz, das Magie seh wohl existiert. Und nicht nur das, es gibt innerhalb der Polizei sogar eine eigene magische Abteilung. gut, diese besteht aus zwei Personen: seinem Lehrmeister Nightingale und seit neustem auch ihm. Beide versuchen einen Mord in Covent Garden aufzuklären, stellen sich der Frage, was Punch mit allem zu tun hat und nebenbei lernt Peter das Zauberhandwerk. Was, wie er feststellen muss, mit viel Sprachen lernen und noch mehr neuen Handyakkus einhergeht.

So, ich hoffe hier ist etwas dabei für dich, Tausend 🙂

 

 

 

Aktion: Buch-Date – Auflösung

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Heute ist es so weit, es wird aufgelöst was ich beim Buch-Date gelesen habe. Wer nochmal wissen möchte, worum es dabei ging, schaut hier. Alle Beiträge zur Aktion hat Zeilenende in seinem Beitrag gesammelt. Wer das nächste Mal hat Lust mitzumachen, am 3.10., also Montag, startet der Aufruf zum nächsten Buch-Date. Ich muss mal noch mit meinem Buchstapel für die Lese-Liste Rücksprache halten, ob ich dran teilnehme. Allen Lesern empfehle ich das auf jeden Fall 🙂

Mein Date hatte ich mit pocahontasmaay. Empfohlen hat sie mir drei tolle Titel:

  • „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser
  • „Eragon : Das Vermächtnis der Drachenreiter“ von Christopher Paolini
  • „Mittelsturm“ von Mike Maurus

Die Entscheidung war sehr schnell gefallen – „Eragon“ und „die Buchspringer“ hatte ich schon gelesen und ich wollte gerne etwas neues versuchen. Geworden ist es demnach Mittelsturm 🙂

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Mittelsturm ist der erste Band ein Trilogie über Fantasmania von Mike Maurus. Leider auch schon etwas älter, weswegen es die Reihe nicht mehr im Buchhandel gibt. Doch das sollte kein Hinderungsgrund sein, denn es gibt ja noch Medimops. Dort gesucht, gefunden, gekauft und gelesen.

Bei diesem Buch war ich wirklich sehr experimentierfreudig, denn Fußball ist eigentlich so gar nichts meins. Aber erstmal zum Inhalt:

Lorenzo und William (der die Geschichte erzählt) sind beides Waisenjungen. Sie wachsen im Waisenhaus in Arkanon auf. Dies ist die Menschenstadt, die nur durch den Wilden Wald von Fantasmania getrennt wird.

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Aus dem Buch S. 410/411

Genau an dieser Grenze gehen die Jungs in ihrer knappen Freizeit einem vergnügen nach – sie spielen Fußball. Die Mannschaft des Waisenhauses heißt die „Verdammten Rotznasen“. In Arkanon hat fast jeder Mensch auch eine magische Begabung. William z.B. merkt schon kurz bevor Objekte sich bewegen, in welche Richtung diese Bewegung abläuft. Deswegen ist er auch der Torwart in der Mannschaft. Lorenzo dagegen hat nie eine Begabung gezeigt, bis sie eines Tages gegen den Sohn des Barons spielen. Damit setzt Lorenzo eine ganze Kette von Ereignissen in Gang. William wird seine Begabung kurz darauf zum Verhängnis und beide landen im Wilden Wald und sitzen schon bald im Turm vom Zauberer Merellyn.

Neben allen Geschehnissen wird auch immer wieder Fußball thematisiert, doch in diesem ersten Teil ist das doch eher noch ein Randereignis. Ich vermute in den weiteren Bänden, rückt das Fußballspielen mehr in den Mittelpunkt.

Mich hat das Buch schon sehr schnell überzeugt. Mike Maurus verliert sich am Anfang nicht in endlosen Beschreibungen, das erledigt er nebenbei, während die Geschichte sofort startet. Da alles aus Williams Sicht erzählt wird, ist auch die Sprache entsprechend eines 11 jährigen. Mal flapsig, mal etwas durcheinander aber immer liebenswert. Durch diese Erzählweise stiegt man sofort in die Geschichte ein und lässt sich von seiner Euphorie auch zum Fußball mit anstecken. Ich finde diesen ersten band auf jeden Fall sehr gelungen und werde sicher schauen, dass ich nächstes Jahr mit den anderen beiden Teilen weiter lese. Denn nun will ich ja auch wissen, wie es den beiden ergeht in Fantasmania.

Neben der Geschichte besticht das Buch auch durch viele schöne Bilder.

Das Buch findet auch auf meiner Lese-Liste seinen Platz – als neu entdeckten Autor/Jugendbuch/Buchempfehlung (im Dezember entscheidet sich, was genau 🙂 ).

Nochmal Danke pocahontasmaay für die Empfehlung – das Date mit dir hat mir gefallen 😉

 

Aktion: Buch-Date

Der gute Zeilenden hat es mal wieder geschafft, ich sitze hier nach Feierabend und schreibe an meinem Blog 🙂 Vielen Dank dafür – denn die letzten Wochen/Monate war hier ja nicht viel los. Genau das will ich ab heute auch endlich wieder ändern!

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Deswegen kam mir die Aktion Buch-Date von Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram gerade recht. Also angemeldet und auf die Auslosung gewartet. Bin sogar zwei Tage vorher etwas nervös geworden, weil ich mir ganz sicher war, die Auslosung verpasst zu haben. Aber Glück gehabt – am Samstag hab ich es dann erfahren, Mein „Date“ ist pocahontasmaay geworden.

Für mich hiess es dann 3 Bücher finden und empfehlen. Eines davon darf sich dann pocahontasmaay aussuchen, besorgen und am 1.10. erfolgt dann eine Rezension dieses Buches auf ihrem Blog. Natürlich geht das ganze auch genau in die andere Richtung – ich bin schon gespannt, was sie mir empfiehlt 🙂

Bei mir rattert es seit Samstag was ich nur empfehlen kann. Es mangelt dabei keineswegs an Ideen, eher diese auf 3 zu reduzieren, das ist die Kunst. Zwei Empfehlungen hatte ich ganz schnell parat, für die 3. habe ich mich heute entschieden. Dann mal los:

Empfehlung Nummer 1: Gevatter Tod von Terry Pratchett

51ZjbpMsSmL._SX319_BO1,204,203,200_Bevor der Tod in seinen wohlverdienten Urlaub aufbricht, stellt er den jungen Lehrling Mort als Vertreter ein. Mort hat alle Hände voll zu tun: Überall auf der Scheibenwelt ist seine Sense gefragt, und es gehört zum guten Ton, dass Könige, Zauberer und andere wichtige Persönlichkeiten vor deren Ableben persönlich besucht werden. Doch dann trifft Mort auf eine junge Prinzessin, die Opfer eines Attentats werden soll. Mort rettet sie und bringt damit nicht nur Tods Plan, sondern das gesamte Gefüge der Scheibenwelt durcheinander … (Inhaltsangabe Piperverl.)

Terry Pratchett hat mir vor gut 15 Jahren mein Bruder ans Herz gelegt, ich suchte unbedingt etwas nach dem Herrn der Ringe. Gevatter Tod war das zweite Buch was ich von ihm gelesen habe und es ist bis heute eines meiner Lieblingsbücher und machte Terry Pratchett auch endgültig zu einem meiner Lieblingsautoren. Die Geschichte ist von vorne bis hinten durchdacht, jeder Witz sitzt. Außerdem muss man wirklich sagen, niemand kann den Tod besser beschreiben als Terry Pratchett 🙂

Empfehlung Nummer 2: Der Name des Windes von Patrick Rothfuss

51wxv+CHsEL._SX314_BO1,204,203,200_»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. (Inhaltsangabe Klett-Cotta)

Der Name des Windes ist der erste Teil einer Trilogie, bisher ist Band 2 und ein Zusatzband noch erschienen. Das Buch hat mich vor 8 Jahren, als ich mal kurz reingelesen habe, einfach nur umgehauen. Ich war sofort in der Geschichte drin und blätterte weiter und weiter. Leider war da das Buch noch nicht in meinem Besitz, noch schlimmer, ich musste es im Laden wieder auf den Stapel legen. Dafür hab ich es dann massenweise im Buchhandel an die Leute gebracht 😉 Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis ich das Buch auch besaß und dann habe ich es in wirklich kürzester Zeit durchgelesen. Man möchte einfach wissen, wie es mit Kvothe weiter geht. Eine meiner absoluten Lieblingsfantasy-Bücher!

Empfehlung Nummer 3: Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

978-3-426-51057-5_Druck.jpg.34862215Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt … (Inhaltsangabe Knaur-Verl.)

Hier habe ich wirklich lange überlegt, welches Buch es denn sein soll. An diesem Buch haben mich als erstes die Fotos überzeugt, nicht nur das vom Cover, sondern auch im Buch. Riggs hat dafür viele Flohmärkte besucht und hat alte Fotos gekauft. Auf diesen baut er seine Geschichte mit auf. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende ein kleines Kunstwerk für mich, denn man fragt sich wirklich sehr lange, ob es denn nun eher eine fantastische Geschichte ist und alle Erzählungen von Abraham war sind oder ob es sich um einen Roman handelt, in dem ein Junge sich in die Fantasie flüchtet. Hierzu ist letztes Jahr auch der 2. Band erschienen (Die Stadt der besonderen Kinder) und soeben wanderte auch Band 3 auf meinem Wunschzettel (Die Bibliothek der besonderen Kinder). Den ersten Teil kann man aber getrost auch erstmal lesen, ohne sofort die anderen beiden zur Hand haben zu müssen. Und wer Interesse an dem Buch gefunden hat, es wurde sogar verfilmt.

Dann bin ich mal gespannt, für welchen Titel du dich entscheidest, pocahontasmaay 🙂 Und ich brenne darauf zu erfahren, was du für mich hast.

Die Monster sind wieder los

Darkmouth 2

Inhalt
Finns Vater ist weg, verschollen auf der verseuchten Seite und er wartet darauf, dass Finn ihn rettet. Es sol eine Karte geben, die Finn hilft, doch bis jetzt hat er sie noch nicht gefunden und ist so langsam am Verzweifeln. Dass der Rat der Zwölf einen Beobachter, Estravon, schickt, der sich das Problem ansehen soll, macht es Finn auch nicht leichter. Denn schon nach kurzer Zeit steht fest, der Rat der 12 hält Finns Vater für Tod. Wenn er nicht binnen 48 Stunden auftaucht, dann soll Emmis Vater Darkmouth übernehmen – als neuer Legendenwächter. Emmis Vater, der bisher Monster und Legenden nur aus Büchern kannte.

Finn gibt nicht auf und tatsächlich findet er einen Weg auf die verseuchte Seite. Unabsichtlich nicht alleine: Emmi und Estravon landen mit ihm dort. Zusammen schlagen sie sich durch und versuchen Finns Vater zu retten.

Meinung
Das Buch ist, wie der erste Teil, wirklich sehr gut. Es behandelt wieder übliche Motive, wie Finns Selbstzweifel, ob er seinen Vater jemals findet und ja eigentlich sowieso kein Legendenjäger werden möchte. Aber trotzdem hat das Buch durch die vielen Figuren seinen ganz eigenen zum Teil witzigen Charme. So lernt Finn wieder eine neue Legende kennen und beginnt sich wieder zu fragen: sind die Legenden wirklich so böse?

Nebenbei erfährt man in kurzen Rückblenden auch, wie es Finns Großvater auf der verseuchten Seite erging. Das wird aus der Sicht der Legenden erzählt und liest sich deswegen auch immer mit einem Schmunzeln im Gesicht 🙂

Auch das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es passt zur Geschichte und auch zum ersten Band. Teil drei erscheint in wenigen Monaten, im Mai. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht und ob nach Teil drei Schluss ist oder noch ein vierter Band folgt.

Fazit
Zielgruppe sind wieder die 10-13 Jährigen, ich fall da etwas raus, gruselig fand ich das Buch nicht, aber wie schon bei Nightmares, überlasse ich da die Entscheidung lieber der Zielgruppe 🙂 Das Cover bekommt auf alle Fälle 5 Sterne und die Geschichte ebenso. Das macht insgesamt für alles 5 Sterne 🙂

(P.S. Das Non-Plus-Ultra sind für mich übrigens 6 Sterne 😉 )

Lockwood & Co

Jonathan Stroud hat sich viele Fans durch seine Bartimäus Reihe erobert – unter anderem auch mich. Auch seine anderen Bücher habe ich verschlungen. Eines meiner Lieblinge „die Spur ins Schattenland“. Neu ist jetzt die Reihe um Lockwood, welche in einem England spielt, was manchmal anmutet wie zu Zeiten von Sherlock Holmes, aber doch mit neuen Errungenschaften, wie dem Auto. Doch die größte Besonderheit sind wohl die Geister. Seit Jahrzehnten wird Großbritannien von ihnen heimgesucht. Wer von den Geistern berührt wird verfällt der Geisterseuche und stirbt. Leider können die Erwachsenen die Geister nicht mehr wahrnehmen. Deswegen arbeiten ist allen Geistesagenturen, die sich auf die Austreibung von Geistern spezialisiert haben, Kinder. Mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Wahrnehmung. So auch bei Lockwood & Co. Lockwood ist der Kopf der Gruppe, dazu gehören noch Lucy und George. Sie wohnen alle zusammen in Lockwoods Haus, welches er von seinen Eltern geerbt hat. Allerdings gibt es hinter so mancher Tür auch so manches Geheimnis.

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Das sind die beiden ersten Teile, in „die seufzende Wendeltreppe“ werden die drei Geisterjäger in ein altes Haus geschickt. In dieser sollen sie die Geister bekämpfen. Natürlich ist das alles nicht so einfach, denn alle, die es bisher versucht haben, sind dabei ums Leben gekommen. Im zweiten Teil spielt ein alter Schädel, den George einmal von seiner alten Arbeitsstelle entwendet hat, eine wichtige Rolle. Lucy besitzt die Gabe diesen Geist zu verstehen und er verrät ihr, dass in Lockwoods Haus mehr Geheimnis sind, als sie sich eingestehen mag. Dazu kommt dann noch ein Wettstreit mit einer konkurrierenden Geisterjägeragentur. Es gilt den Diebstahl magischer Artefakte aufzuklären. Wobei Lockwood, Lucy und George nach und nach einer Verschwörung auf die Spur kommen.

Diese Reihe ist absolut etwas für Jonathan Stroud Fans und eigentlich schon fast ein Muss es zu lesen. Hier und da kommt die Humor von Bartimäus mit durch. Aber Lockwood & Co muss sich absolut nicht hinter Bartimäus verstecken. Wer bisher noch keines der Bücher gelesen hat, gerne in Fantasy-Selten, wie ‚Warp‘ und ‚Artemis Bowl‘ von Eoin Colfer oder ‚Jake Djones‘ von Damian Dieben abtaucht, der sollte Lockwood auf alle Fälle lesen! 🙂 Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band.

Neil Gaiman – American Gods

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Neil Gaiman hat American Gods schon 2001 geschrieben. Dieses Jahr erschien als Art Jubiläum ein Directors Cut. Das Buch wurde dabei nochmal komplett neu übersetzt von Hannes Riffel. Warum ein Directors Cut? Nun mit dieser neuen Ausgabe hat auch Neil Gaiman sein Werk nochmal überarbeitet. Es handelt sich jetzt um die ursprüngliche Fassung seines Werkes (die erste musste er kürzen). Neil Gaiman schreibt in seinem Vorwort:

„Der Roman ist ein Versuch, mir Amerika zu erklären und zu verstehen, und viele der Schlüssel, die ich verwendet habe, um Amerika aufzuschließen, sind germanischen Ursprungs.“ (S. 8)

Und das macht Neil Gaiman auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen: „Das Graveyard Buch“, „der Ozean am Ende der Straße“ und mein Liebling „Niemalsland“ und es werden sicher noch die restlichen folgen.

Der Verlag schreibt als Inhaltsangabe:

Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Er nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird … (Verlagstext)
Das Buch ist wirklich ein reiner Pageturner. Die gesamte Geschichte wird aus Shadows Sicht erzählt. Dadurch muss man wirklich sehr lange mit rätseln was Wednesday mit seinen ganzen Aktionen letztendlich bezwecken will. Zu Anfang ist das alles nicht wirklich leicht zu durchschauen. Zwischen drin sind immer wieder Kapitel eingeschoben, die verdeutlichen wie die verschiedenen Götter es nach Amerika geschafft haben. Und da gibt es so einiges zu erzählen. Spannend war, wie es die Vodoo-Götter auf das neue Land geschafft haben. Auch wenn ich an sich nicht wirklich an die Götter und Legenden glaube, so denke ich doch, wenn es sie irgendwie körperlich geben sollte, dann kamen sie genau so nach Amerika. Und ja, heute hätten/haben sie es tatsächlich sehr schwer.
Fantasy Fans kann ich dieses Buch wirklich nur an Herz legen!

Rezension – Magisterium : der Weg ins Labyrinth

Black, Holly:
Magisterium : der Weg ins Labyrinth / Cassandra Clare ; Holly Black. – Köln : Bastei Lübbe, 2014. – 332 S.
ISBN 978-3-8466-0004-7
Preis: 14,99Euro

Callum Hunt ist ein normaler Junge, naja fast. Er hat ein verkrüppeltes Bein und wird deswegen ständig gehänselt. Mit Worten weiß er sich zu wehren nur wird es schwer, wenn mit Fäusten auf ihn losgegangen wird. Als er 12 Jahre alt ist, wird er zur Magierprüfung eingeladen wird. Vor nichts fürchtet er sich mehr, denn seit er denken kann, erzählt ihm sein Vater grausige Geschichten vom Magisterium. Ein dunkler Ort unter der Erde, die Schüler müssen aufpassen in den Gängen nicht verschüttet zu werden. Außerdem machen die Magier Experimente mit ihren Schülern. Und das Schlimmste von allem, sie sind Schuld am Tod seiner Mutter. Call absolviert die Prüfungen und wie durch ein Wunder erzielt er die schlechteste Punktzahl aller Zeiten. Doch was niemand für möglich gehalten hätte, er wird trotzdem in das Magisterium aufgenommen! Sein Vater ist entsetzt, Call nicht weniger. Für ihn steht fest, dass er alles tun wird, um rauszufliegen. Aber irgendwie kommt doch wieder alles ganz anders.

Lesen wollte ich es vor allem wegen Holly Black, welche auch an den Spiderwick Büchern mitgewirkt hat. Insgesamt ist die Geschichte nicht ganz neu, aber wirklich wunderbar erzählt, ich hab das Buch kaum aus der Hand gelegt. Man nimmt an Calls Gedanken teil. Es ist aber nicht zu gefühlsduselig erzählt und nimmt gerade gegen Ende doch nochmal eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte.

Wie immer ist diese Geschichte natürlich kein einzelnes Werk, mit sowas gibt man sich heute ja nicht mehr zufrieden. Es sollen noch 4 weitere Bände erscheinen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt – Teil 2 erscheint übrigens im Oktober diesen Jahres 😉

Zum empfehlen für Leser von Harry Potter, Lilith Parker, Spiderwick, für Jugendbuchliebhaber und Fantasyleser 🙂

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