einbuchlinginsalzgitter

Archiv für das Schlagwort “Jugendbuch”

Rezension: Demon Road – Hölle und Highway

„Demon Road – Hölle du Highway“ ist der erste Band einer Trilogie (wie könnte es im Jugendbuchbereich auch anders sein) und die zweite Reihe aus der Feder von Derek Landy. Er ist vor allem durch seien Reihe um Skulduggery Pleasant. Diese Reihe habe ich verschlungen und umso neugieriger war ich dann natürlich auf „Demon Road – Hölle und Highway“.

Inhalt:

Demon RaodAmber ist ein normaler amerikanischer Teenager: sie geht zur Schule und verdient sich nebenbei ein paar Dollar in einem Restaurant. Zu ihren Eltern hat sie im Grunde gar kein Verhältnis. Seit sie denken kann, läuft sie immer nur so nebenher. Das ändert sich ganz plötzlich, als sie mit 16 eine Art Aufwallung hat. Auf dem Nachhauseweg wird sie von zwei Jungs angegriffen, als sie sich verteidigen will, ist es als platze ihr eine Sicherung. Sie beißt einem den Finger ab und bricht ihm auch den Kiefer. Natürlich wollte sie das nicht und wie das passieren konnte, kann sie sich noch weniger erklären. Als sie darüber mit ihrer Mutter spricht, ist diese von der einen auf die andere Sekunde ganz verändert. Sogar Freunde des Paares werden noch am gleich Abend zum Essen eingeladen. Und Amber erfährt auf unschöne Weise, warum. Ihre Eltern und vier ihrer Freunde sind Monster und zwar schon seit über 100 Jahren. Um ihre Kraft zu erhalten und zu stärken essen sie ihre eigenen Kinder. Das war definitiv nicht Ambers Glückstag!

Aber es denken nicht mehr alle in der Gruppe so. Und so lernt Amber Milo kennen, der mit ihr flieht. Damit Amber ihre Eltern los wird, ruft sie den leuchtenden Dämon, der schon damals ihren Eltern in Monster verwandelte. Gibt sie ihm die eine Seele, die ihn betrogen hat, dann befreit er sie von ihren Eltern. Wenn nicht, hat sie selber ihre Seele verwirkt. Und damit beginnt die Suche durch die Vereinigten Staaten. Auf ihrem Weg lernen sie noch Glen kenne – einen ziemlich verrückten Iren, der unbedingt das Todeszeichen los werden muss.

Ein spannendes Buch bis zu den letzten Seiten auf denen noch ein richtiger Showdown kommt.

Fazit:

Mit hat der erste Band der Reihe sehr gut gefallen. alle Figuren haben ihr eigenes Päckchen in puncto Dämonen zu tragen – was man alles so nach und nach mitbekommt. Der Schreibstil von Landy ist wie immer sehr gut, das Buch hat sich wirklich fast von selbst gelesen. Vor allem Glen ist mir sehr schnell an Herz gewachsen. Etwas treu-doof, hilft er Amber auf ihrer Reise, geht ihr mit seinem Gequatsche auf die Nerven und manövriert sie ab und an auch mal in heikle Situationen. Doch ohne ihn wäre das Buch auch nur halb so lustig, sein Wortwitz ist wunderbar.denn Nach dem Ende bin ich sehr gespannt, wie es im 2. Teil weiter geht.

Für wen ist das Buch jetzt etwas? Auf jeden Fall für alle Skulduggery Pleasant Fans. Aber auch für jeden, der gerne Supernatural sieht und auch sonst nicht vor Dämonengeschichten abgeschreckt wird. Es ist an manchen Stellen etwas blutig, aber bei weitem noch keine Horrorgeschichte (auch Danl Glen), ich würde sagen eine gute Mischung aus unterhaltender Fantasy und einer Portion Grusel.

Endbemerkung: Auf alle Fälle lesenswert!

Rezension: Sally Jones

61QjD9L6P6L._SX343_BO1,204,203,200_

„Sally Jones : Mord ohne Leiche“ von Jakob Wegelius

Inhalt: Lissabon um 1900: Bei einem Handgemenge im Hafen von Lissabon stürzt ein Mann ins Wasser. Seine Leiche wird nie gefunden. Doch der finnische Seemann Henry Koskela wird des Mordes angeklagt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. SallyJones will die Unschuld ihres Freundes beweisen und begibt sich deshalb auf eine abenteuerliche Reise um die halbe Welt. Diese führt sie aus den engen Gassen Lissabons über Alexandria und Bombay bis in den sagenhaften Palast des Maharadschas von Bhapur. Dabei begegnet sie einer Fadosängerin, einem zwielichtigen Bischof, einem freundlichen Friedhofswärter, einem finsteren Kommissar, dem Akkordeonvirtuosen Fabulous Forzini, einem launischen Maharadscha und einem dreihöckrigen Kamel. (Quelle: Gerstenberg-Verl.)

Sally Jones muss sich nach dem Koskela verhaftet wurde alleine durchschlagen, sie findet zum Glück Freunde und es wird lange beschrieben, wie dies von statten geht und was sie das nächste Jahr über macht. Dann geht es auf nach Indien und auch da landet Sally Jones leider nicht da wo sie hin möchte, erst über viele Monate und viele Umwege.

Das Buch hat insgesamt 618 Seiten, von der ersten Seite an hat es mich der Schreibstil gefesselt und trotzdem kann ich nach dem Beenden des Buches nicht sagen, ob ich es großartig finde oder eher naja… Für Kinder finde ich es nur bedingt geeignet, denn es passiert zwar sehr viel, aber stellenweise könnte man es auf jeden Fall um viele Seiten kürzen (vor allem auf ihrer Reise nach und durch Indien), damit etwas mehr Spannung in die Geschichte kommt.

Das Buch wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert – unter erzählerischen Gesichtspunkten versteh ich das auf alle Fälle. Auch die Illustrationen in dem Buch sind einfach wunderschön. Aber wenn ich mich selbst in einen normalen lesebegeisterten Jugendlichen hineinversetze, dann wird der-/diejenige das Buch sicher auch schnell wieder aus der Hand legen, weil einfach zu viel beschrieben wird und zu wenig passiert.

Für mich war es trotzdem eine Bereicherung das Buch zu lesen, auch wenn ich glaube, man hätte es sicher um 100 Seiten kürzen könne, war das Lesen doch nie langweilig. Durch kurze Kapitel und den wirklich guten Erzählstil von Herrn Wegelius las sich das Buch auch sehr schnell.

Es gibt übrigens noch einen ersten Teil, doch der ist für das Verstehen des Buches absolut nicht von Nöten. ich werde sicher mal bei Medimops oder anderen Seiten die Augen offen halten, ob ich den Teil etwas günstiger bekommen kann.

 

Aktion: Buch-Date – Auflösung

buchdate

Heute ist es so weit, es wird aufgelöst was ich beim Buch-Date gelesen habe. Wer nochmal wissen möchte, worum es dabei ging, schaut hier. Alle Beiträge zur Aktion hat Zeilenende in seinem Beitrag gesammelt. Wer das nächste Mal hat Lust mitzumachen, am 3.10., also Montag, startet der Aufruf zum nächsten Buch-Date. Ich muss mal noch mit meinem Buchstapel für die Lese-Liste Rücksprache halten, ob ich dran teilnehme. Allen Lesern empfehle ich das auf jeden Fall 🙂

Mein Date hatte ich mit pocahontasmaay. Empfohlen hat sie mir drei tolle Titel:

  • „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser
  • „Eragon : Das Vermächtnis der Drachenreiter“ von Christopher Paolini
  • „Mittelsturm“ von Mike Maurus

Die Entscheidung war sehr schnell gefallen – „Eragon“ und „die Buchspringer“ hatte ich schon gelesen und ich wollte gerne etwas neues versuchen. Geworden ist es demnach Mittelsturm 🙂

img_3092

Mittelsturm ist der erste Band ein Trilogie über Fantasmania von Mike Maurus. Leider auch schon etwas älter, weswegen es die Reihe nicht mehr im Buchhandel gibt. Doch das sollte kein Hinderungsgrund sein, denn es gibt ja noch Medimops. Dort gesucht, gefunden, gekauft und gelesen.

Bei diesem Buch war ich wirklich sehr experimentierfreudig, denn Fußball ist eigentlich so gar nichts meins. Aber erstmal zum Inhalt:

Lorenzo und William (der die Geschichte erzählt) sind beides Waisenjungen. Sie wachsen im Waisenhaus in Arkanon auf. Dies ist die Menschenstadt, die nur durch den Wilden Wald von Fantasmania getrennt wird.

IMG_3093.JPG

Aus dem Buch S. 410/411

Genau an dieser Grenze gehen die Jungs in ihrer knappen Freizeit einem vergnügen nach – sie spielen Fußball. Die Mannschaft des Waisenhauses heißt die „Verdammten Rotznasen“. In Arkanon hat fast jeder Mensch auch eine magische Begabung. William z.B. merkt schon kurz bevor Objekte sich bewegen, in welche Richtung diese Bewegung abläuft. Deswegen ist er auch der Torwart in der Mannschaft. Lorenzo dagegen hat nie eine Begabung gezeigt, bis sie eines Tages gegen den Sohn des Barons spielen. Damit setzt Lorenzo eine ganze Kette von Ereignissen in Gang. William wird seine Begabung kurz darauf zum Verhängnis und beide landen im Wilden Wald und sitzen schon bald im Turm vom Zauberer Merellyn.

Neben allen Geschehnissen wird auch immer wieder Fußball thematisiert, doch in diesem ersten Teil ist das doch eher noch ein Randereignis. Ich vermute in den weiteren Bänden, rückt das Fußballspielen mehr in den Mittelpunkt.

Mich hat das Buch schon sehr schnell überzeugt. Mike Maurus verliert sich am Anfang nicht in endlosen Beschreibungen, das erledigt er nebenbei, während die Geschichte sofort startet. Da alles aus Williams Sicht erzählt wird, ist auch die Sprache entsprechend eines 11 jährigen. Mal flapsig, mal etwas durcheinander aber immer liebenswert. Durch diese Erzählweise stiegt man sofort in die Geschichte ein und lässt sich von seiner Euphorie auch zum Fußball mit anstecken. Ich finde diesen ersten band auf jeden Fall sehr gelungen und werde sicher schauen, dass ich nächstes Jahr mit den anderen beiden Teilen weiter lese. Denn nun will ich ja auch wissen, wie es den beiden ergeht in Fantasmania.

Neben der Geschichte besticht das Buch auch durch viele schöne Bilder.

Das Buch findet auch auf meiner Lese-Liste seinen Platz – als neu entdeckten Autor/Jugendbuch/Buchempfehlung (im Dezember entscheidet sich, was genau 🙂 ).

Nochmal Danke pocahontasmaay für die Empfehlung – das Date mit dir hat mir gefallen 😉

 

Buch vs. Hörbuch vs. Film

harry-potter

Inzwischen ist es schon einige Jahre her, dass ich den letzten Band von Harry Potter gelesen und den Film gesehen habe.

Vor ein paar Wochen habe ich nun endlich mal mit den Hörbüchern angefangen. Warum? Beim Autofahren brauch ich einfach etwas Unterhaltung, die Musik im Radio ist da nicht immer nach meinem Geschmack. Ständig mit den Fingern am Radio spielen, hab ich auch keine Lust. Harry Potter wurde mir vor allem wegen Rufus Beck sehr ans Herz gelegt. Also vor der nächsten längeren Fahrt Teil 1 ausgeliehen und gehört.

Worin unterscheiden sich jetzt die Bücher von den Hörbüchern? Die Hörbücher sind zum Glück ungekürzt, so gibt es inhaltlich keinen Unterschied. Auch wenn sich die Bücher damals wie heute super lesen, es gewinnt für mich das Hörbuch. Denn Rufus Beck ist und bleibt einfach grandios. Wie er seine Stimmen verändern kann, hat mich direkt vom ersten Kapitel überzeugt und gefesselt – immer gespannt, wie er die nächste neue Figur interpretiert.

Momentan bin ich mitten im dritten Hörbuch. Da ich die Bücher vor längerer Zeit gelesen habe, sind bei mir viele Dinge schon wieder in Vergessenheit geraten. Die Hörbücher bringen mir so viele Details wieder in Erinnerung.

Viele Details, die so genau in den Filmen gar nicht thematisiert werden. Ich finde die Filme gut, sehe sie mir gerne abends an, denn dabei kann ich inzwischen sehr gut häkeln und stricken, weil ich nicht ständig nur auf die Mattscheibe schauen muss 🙂

Doch gewonnen haben in meinem persönlichen Ranking auf alle Fälle die Hörbücher mit Rufus Beck. Aus allen bisher genannten Gründen 🙂 Wer die Hörbücher noch nicht versucht hat, sollte das auf jeden Fall nachholen.

Harry Potter als Theaterstück muss ich noch testen – im Buch gibt es einige Szenen, die ich mir auf der Bühne umgesetzt nur schwer vorstellen kann. Wie z.B. die Sequenz auf dem Hogwarts Express. Aber ich bin mir sicher, findige Theaterregisseure wissen, wie man so etwas umsetzt. Kennt denn schon jemand das Theaterstück auf der Bühne? Ich hoffe ja ein wenig, dass es auch mal nach Deutschland kommt. Selbst in London sind die Karten auch schon für 2017 ausgebucht… Was wohl heißt, ich muss noch sehr lange warten, bis ich mal in den Genuss komme. Doch egal wie, sollte es mal ein Hörbuch geben, hoffe ich sehr, dass es wieder von Rufus Beck gelesen wird 🙂 Da muss ich mich sicher gedulden, bis die ausführliche Variante vom 8. Harry Potter Band von J.K. Rowling erscheint.

 

Gemeinsam lesen – 4

Heute ist Dienstag, also ‚Gemeinsam lesen‘-Tag 🙂 Alle wichtigen Fakten gibt es hier. Es ist jetzt das vierte Mal, dass ich bei der Aktion teilnehme. Dieses Mal geht es um ein wirklich tolles Buch. Mich hat der von dem Buch als erstes das Cover und das Format angezogen. Aber lest selbst:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„Sally Jones – Mord ohne Leiche“ von Jakob Wegelius

61QjD9L6P6L._SX343_BO1,204,203,200_.jpg

Sally Jones ist ein Gorilla. Sie arbeitet mit Henry Koskela (dem Chef) auf der Hudson Queen. Bis eines Tages ein Mann Namens Morro ihnen viel Geld bietet um Kisten Agiere nach Lissabon zu bringen. Beide wundern sich über diese Aufgabe, da aber die Bezahlung sehr hoch ausfällt und Geld dringend benötigt wird, nehmen sie das Angebot an. Doch bei der Übergabe der Kisten geht etwas schief und die Hudson Queen sinkt. Bei ihrer Rückkehr in Lissabon treffen Sally und der Chief überraschend schnell wieder auf Morro. Der Chief ist wütend und beide geraten in einen Streit, bei dem Morro ins Wasser fällt. Kurz darauf wird der Chief wegen Mordes verhaftet.

Bin jetzt auf S. 74 – und gespannt auf die nächsten über 500 😀

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Zwei Nächte und zwei Tage lag ich versteckt im Rettungsboot.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wie schon erwähnt hat mich in dem Fall das Cover als erstes angezogen und danach die Form des Buches. Es ist eher so quadratisch praktisch gut 🙂 Jedes Kapitel wird mit einem schönen Bild eingeleitet. Bis jetzt liest es sich einfach so weg und ich bin sehr gespannt, wie sich Sally so schlägt und ihren Freund den Chief aus seiner misslichen Lage befreit.

Es gibt auch noch einen ersten Teil „Sally Jones – eine Weltreise in Bildern“. Doch man kann dieses Buch völlig unabhängig von dem ersten Buch lesen.

4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?

Hmm, ja schon ein wenig. Bin insgesamt nicht so der Typ, der jedem Star hinterher rennt. Aber mal die Chance auf ein Autogramm und/oder in Foto von einem meiner Lieblingsautoren, das wäre für mich schon super 🙂

Das letzte Autogramm hab ich allerdings für meine Eltern besorgt.

Wie ist das denn bei euch? Habt ihr viele Autogramme von Autoren?

Gemeinsam lesen – 3

Heute wieder ‚Gemeinsam lesen‘, alle wichtigen Fakten gibt es hier. Es ist das dritte Mal, dass ich bei der Aktion teilnehme. Wobei ich gestehen muss, dass zwischen dem 2. Mal und diesem Beitrag Monate liegen :/ Ob ich es jetzt jede Woche schaffe, weiß ich nicht, aber ich versuche doch etwas öfter an der Aktion teilzunehmen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Flavia de Luce tote Vögel singen nicht“ von Alan Bradley

cover-flavia-de-luce-6

Mit diesem Buch ermittelt Flavia nun schon zum 6. Mal. Das Buch beginnt ziemlich traurig, denn Flavia Mutter kehrt heim. Sie ist auf einer Expedition vor nun mehr 10 Jahren verschollen, Flavia kann sich an sie gar nicht erinnern. Nun wurde sie gefunden und alle auf Buckshaw tragen Trauer. Flavia weiß noch nicht so genau, was sie fühlen soll, denn  sie hat Harriet ja nie wirklich kennen gelernt. Dazu passiert noch ein tragischer Unfall, als der Zug mit Harriets Sarg eintrifft. Ein Mann stürzt unter die Räder. Nur kurz nachdem er Flavia eine sehr mysteriöse Nachricht hinterlassen hat. Außerdem muss sie noch herausfinden, wer auf einer alten Filmrolle in ihrem Labor zu sehen ist. Angeblich wurde dieses seit dem Tod ihres Onkels Tar nicht mehr geöffnet und doch steht vor 11 Jahren genau dort jemand am Fenster – aufgenommen in einem flüchtigen Augenblick von einer Kamera. Und dann gilt es natürlich noch so einige chemische Experimente zu machen. Flavia ist also vollauf beschäftigt.

Momentan bin ich auf Seite 102 (Kapitel 12) des eBooks.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ich stand auf der Hauptstraße von Bishop’s Lacey und stellte fest, dass ich mutterseelenallein war.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das ist inzwischen der 6. Teil von Flavia, dieses Mal ist noch nicht sehr zu merken, dass es sich um einen Krimi handelt. Der Tote auf dem Bahnsteig wird noch nicht wirklich behandelt bzw. der Fall untersucht. Es dreht sich vor allem um Flavia Idee ihre Mutter wiederzuerwecken – bin gespannt was das wird, denn das es klappt, glaube ich kaum. Dafür finde ich es aber umso spannender zu erfahren, wer denn nun damals im Labor war. Ich liebe solche alten Aufnahmen und im Buch ist diese Szene so gut beschrieben, dass ich sie wirklich vor Augen hatte 🙂

4. Hast du eine Mindest- oder Höchstmenge an Seiten, die du liest?

Das geht schnell zu beantworten: nein. Sicher habe ich an manchen tagen wirklich keine Lust das 500 Seiten oder mehr dicke Buch in die Hand zu nehmen. An anderen Tagen dagegen suche ich direkt so etwas dickes. Denn wenn ich schon lese, dann will ich auch eine Weile gefesselt sein. Es gibt auch Bücher, da war ich am Anfang ganz froh, dass es nicht so viele Seiten sind. Umso leichter hat man es da in die Hand genommen und am Ende wollte man einfach noch mehr lesen, doch es war nichts mehr da – Seiten zu Ende.

—–

Kennt ihr das auch, man hat ein Buch, am Anfang weiß man noch nicht was man davon halten soll und am Ende war die Geschichte so toll, dass man sich dann doch ärgert, dass es nur 300 Seiten waren? Oder gar, dass die Geschichte einfach toll war, man gehofft das es noch weiter geht – z.B. durch einen 2. Teil – um dann festzustellen, nein es geht nicht weiter! Wieder mal ein offenes Ende 😦

Bei den offenen Enden hatte ich bisher Glück, aber es gab doch einige Schriftsteller, die mich wirklich sehr vom Schreibstil her überrascht haben. Wie z.B. Patrick Rothfuss „der Name des Windes“ immerhin über 800 Seiten stark und doch kam es mir am Ende gar nicht so dick vor. Weil es sich einfach so fantastisch gelesen hatte. So ging es mir auch bei Carlos Ruiz Zapfens „der Schatten des Windes“. Es las sich einfach so weg und ich war ein wenig traurig, als das Buch zu Ende war. Umso erfreuter, als ich erfuhr es gibt noch mehr Teile 😉

Lockwood & Co

Jonathan Stroud hat sich viele Fans durch seine Bartimäus Reihe erobert – unter anderem auch mich. Auch seine anderen Bücher habe ich verschlungen. Eines meiner Lieblinge „die Spur ins Schattenland“. Neu ist jetzt die Reihe um Lockwood, welche in einem England spielt, was manchmal anmutet wie zu Zeiten von Sherlock Holmes, aber doch mit neuen Errungenschaften, wie dem Auto. Doch die größte Besonderheit sind wohl die Geister. Seit Jahrzehnten wird Großbritannien von ihnen heimgesucht. Wer von den Geistern berührt wird verfällt der Geisterseuche und stirbt. Leider können die Erwachsenen die Geister nicht mehr wahrnehmen. Deswegen arbeiten ist allen Geistesagenturen, die sich auf die Austreibung von Geistern spezialisiert haben, Kinder. Mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Wahrnehmung. So auch bei Lockwood & Co. Lockwood ist der Kopf der Gruppe, dazu gehören noch Lucy und George. Sie wohnen alle zusammen in Lockwoods Haus, welches er von seinen Eltern geerbt hat. Allerdings gibt es hinter so mancher Tür auch so manches Geheimnis.

51ShuYW6D5L._SX327_BO1,204,203,200_

51sqx6azfPL._SX329_BO1,204,203,200_

Das sind die beiden ersten Teile, in „die seufzende Wendeltreppe“ werden die drei Geisterjäger in ein altes Haus geschickt. In dieser sollen sie die Geister bekämpfen. Natürlich ist das alles nicht so einfach, denn alle, die es bisher versucht haben, sind dabei ums Leben gekommen. Im zweiten Teil spielt ein alter Schädel, den George einmal von seiner alten Arbeitsstelle entwendet hat, eine wichtige Rolle. Lucy besitzt die Gabe diesen Geist zu verstehen und er verrät ihr, dass in Lockwoods Haus mehr Geheimnis sind, als sie sich eingestehen mag. Dazu kommt dann noch ein Wettstreit mit einer konkurrierenden Geisterjägeragentur. Es gilt den Diebstahl magischer Artefakte aufzuklären. Wobei Lockwood, Lucy und George nach und nach einer Verschwörung auf die Spur kommen.

Diese Reihe ist absolut etwas für Jonathan Stroud Fans und eigentlich schon fast ein Muss es zu lesen. Hier und da kommt die Humor von Bartimäus mit durch. Aber Lockwood & Co muss sich absolut nicht hinter Bartimäus verstecken. Wer bisher noch keines der Bücher gelesen hat, gerne in Fantasy-Selten, wie ‚Warp‘ und ‚Artemis Bowl‘ von Eoin Colfer oder ‚Jake Djones‘ von Damian Dieben abtaucht, der sollte Lockwood auf alle Fälle lesen! 🙂 Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band.

Aus alt mach jung

Einige eingefleischt Krimi-Schriftstellerinnen im Erwachsenenbreich versuchen sich an Jugendromanen. Auf Anhieb fallen mir das Kathy Reichs mit ihrer Virals-Serie und Elizabeth George mit ihrer Whisper-Serie. Ich selber habe mich bisher an Virals rangewagt.

Die Serie spielt auf Morris Island. Dort hat es Tory vor kurzem, nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter, hinverschlagen. Sie lebt dort mit ihrem Vater, den sie ebenfalls jetzt erst kennen gelernt hatte. Auch er wusste nichts von seiner Tochter. Dazu kommt, Tory ist die Nichts von Temperance Brennan, der berühmten Anthropologin. In der neuen Heimat muss sich Tory erst zurecht finden. Dank der Arbeit ihres Vaters, in einem großen Forschungslabor, kann sie auf eine Privatschule gehen. Dort werden die KInder der Institutsmitarbeiter aber eher schief angesehen, da sie ja nur wegen des Stipendiums dort sein können. Aber in Hiram, Shelton und Ben hat sie gute Freunde gefunden, ihre Eltern arbeiten ebenfalls im gleichen Institut wie Tory Vater und so wohnen sie auch nicht weit von einander entfernt. Meistens erkunden alle vier die Insel zusammen.

virals_01_tote_koennen_nicht_mehr_redenIm ersten Teil „Tote können nicht mehr reden“ findet Tory dabei die Überreste eines vor 40 Jahren verstorbenen Mädchens. Tory lässt das Geheimnis um die Tote nicht los und so versucht sie zusammen mit ihren Freunden herauszufinden, warum das Mädchen sterben musste. Im Laufe des Buches werden alle vier dann mit einem Virus angesteckt. Dieser mutiert in ihnen und bald entdecken sie, dass sie so etwas wie Wolfskräfte haben: sie riechen besser, sehen besser, sind sträker und können sich schneller bewegen. Bei jedem eine unterschiedliche Ausprägung und es tritt nur auf, wenn sie eine Art Anfall haben.

 

virals_02_nur_die_tote_kennt_die_wahrheitDer zweite Band „Nur die Tote kennt die Wahrheit“ wollen Tory und ihre drei Freunde das Forschungslabor vor dem Aus retten. Deswegen begeben sie sich auf Schatzsuche. Anne Bonny, die berüchtigte Piratin, hat einen Schatz vergraben und dieser soll angeblich auf Morris Island liegen. Doch natürlich sind die drei nicht allein auf der Suche nach dem Schatz.

 

virals_03_jeder_tote_huetet_ein_geheimnisIm dritten und bisher zu letzt erschienen Band, „Jeder hütet ein Geheimnis“, wird die Gruppe von einem Unbekannten auf eine Art Schnitzeljagd geschickt. Das Problem, wenn sie die Rätsel nicht rechtzeitig lösen, werden andere Menschen in Gefahr gebracht.

Nebenbei hat Tory in allen Bänden mit normalen Teenager-Problemen zu kämpfen. Da wäre zum einen die neue Freundin ihres Vaters und dann sind da noch die Jungs, die sich plötzlich für sie interessieren…

Ich finde die Serie ist Kathy Reichs sehr gut gelungen. Wie gewohnt bleibt auch der wissenschaftliche Aspekt nicht auf der Strecke. Denn dank ihrer Familie kommen auch die Kids an viele Gerätschaften ran, um ihre eigenen Untersuchungen durchzuführen. Die Krimis sind auch immer sehr gut durchdacht und bleiben auch bis zur letzten Seite spannend. Für Kathy Reich Fans sind die Bücher auf jeden Fall einen Versuch wert. Auch für Jugendliche, die den Drei??? Fragezeichen entwachsen sind, kann man diese Bücher auf alle Fälle in die Hand drücken.

Als nächstes auf meiner Liste steht jetzt die Reihe von Elizabeth George. Da bin ich schon sehr gespannt, denn diese Reihe ist eher etwas mystisch angehaucht. Was, wie ich finde, schon ein großer Kontrast ist, zu ihren bisherigen Werken.

Rezension – Magisterium : der Weg ins Labyrinth

Black, Holly:
Magisterium : der Weg ins Labyrinth / Cassandra Clare ; Holly Black. – Köln : Bastei Lübbe, 2014. – 332 S.
ISBN 978-3-8466-0004-7
Preis: 14,99Euro

Callum Hunt ist ein normaler Junge, naja fast. Er hat ein verkrüppeltes Bein und wird deswegen ständig gehänselt. Mit Worten weiß er sich zu wehren nur wird es schwer, wenn mit Fäusten auf ihn losgegangen wird. Als er 12 Jahre alt ist, wird er zur Magierprüfung eingeladen wird. Vor nichts fürchtet er sich mehr, denn seit er denken kann, erzählt ihm sein Vater grausige Geschichten vom Magisterium. Ein dunkler Ort unter der Erde, die Schüler müssen aufpassen in den Gängen nicht verschüttet zu werden. Außerdem machen die Magier Experimente mit ihren Schülern. Und das Schlimmste von allem, sie sind Schuld am Tod seiner Mutter. Call absolviert die Prüfungen und wie durch ein Wunder erzielt er die schlechteste Punktzahl aller Zeiten. Doch was niemand für möglich gehalten hätte, er wird trotzdem in das Magisterium aufgenommen! Sein Vater ist entsetzt, Call nicht weniger. Für ihn steht fest, dass er alles tun wird, um rauszufliegen. Aber irgendwie kommt doch wieder alles ganz anders.

Lesen wollte ich es vor allem wegen Holly Black, welche auch an den Spiderwick Büchern mitgewirkt hat. Insgesamt ist die Geschichte nicht ganz neu, aber wirklich wunderbar erzählt, ich hab das Buch kaum aus der Hand gelegt. Man nimmt an Calls Gedanken teil. Es ist aber nicht zu gefühlsduselig erzählt und nimmt gerade gegen Ende doch nochmal eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte.

Wie immer ist diese Geschichte natürlich kein einzelnes Werk, mit sowas gibt man sich heute ja nicht mehr zufrieden. Es sollen noch 4 weitere Bände erscheinen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt – Teil 2 erscheint übrigens im Oktober diesen Jahres 😉

Zum empfehlen für Leser von Harry Potter, Lilith Parker, Spiderwick, für Jugendbuchliebhaber und Fantasyleser 🙂

Beitragsnavigation

Lesen in Leipzig

Buchiges und mehr

Fiktion fetzt.

Ein Blog über (gute) Geschichten.

lebensseiten

Zwischen Alltag und Glück

LunaUmbra's Bibliothek der Ideen

Organization, Planning, Food and Crafts

Bücherratten

Rezensionen über (Fantasy-)Bücher und mehr

Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

xobooksheaven

We read to know we're not alone

meineliteraturwelt

Bücher und Geschichten

Schmökerstunde

Lesen ist wie atmen