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Sherlock-Comic

Heute ist mein Comic-Samstag, zumindest werde ich versuchen in Zukunft samstags mich hier über Comics auszulassen. Vor allem will ich natürlich vorstellen, welche ich bisher gelesen habe und welche mich besonders beeindruckt haben. Dabei soll es natürlich nicht nur um Comics gehen, sondern auch um Graphic-Novels.

Zu Sherlock Holmes gibt es ja die verschiedensten Adaptionen – egal ob Buch oder Film. Vor kurzem hat mir meine Mitbewohnerin folgenden Titel in die Hand gedrückt:

Sherlock comic

Ein Sherlock-Holmes-Comic? Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Die Woche hab ich es dann endlich mal geschafft: gemütlich auf dem Balkon habe ich den Comic praktisch verschlungen. Das Cover verrät es sicher schon, hierbei handelt es sich nicht um einen typischen Sherlock-Holmes-Comic und dem folgenden Satz, von der Titelseite sollte man in jedem Fall beachten:

Sehr frei inspiriert durch Figuren von Sir Arthur Conan Doyle.

Denn hier trifft man auf doch sehr andere Holmes und Watson Figuren. Der Comic ist sehr farbenfroh gestaltet. Das ist mir gleich als erstes aufgefallen, denn sonst werden die Geschichten von Sherlock Holmes ja doch eher etwas düsterer dargestellt.

Ich hab mit Band zwei angefangen: „Sherlock Holmes und der Club der tödlichen Sportarten“. In diesem Band muss Sherlock mal wieder mehrere geheimnisvolle Fälle lösen. doch leider scheint er am Anfang doch sehr auf dem Schlauch zu stehen. Denn ihm will einfach keine Lösung einfallen. Ein Fall führt sie dabei in den „Club der tödlichen Sportarten“. Schon der Name des Clubs klingt skurrile und genau das ist er auch, was Lestrade am eigenen Leib erfahren darf. Erst am Ende macht es auch endlich bei Sherlock klick und er erläutert voller Inbrunst die Lösung jedes Falles.

Die Kriminalfälle sind sehr gut durchdacht und fügen sich wunderbar ineinander. Doch mein eigentliches Highlight an diesem Comic, und sicher auch der ganzen Reihe, ist der Spaß am Lesen. In dem Band ist sich auch ein Sherlock Holmes nicht zu schade Witz und Humor an den Tag zu legen. Ohne dass dabei alles in Klamauk endet. Ich habe wirklich mehr als einmal gelacht und freue mich jetzt schon sehr auf Band drei und vier 🙂 Für mich und meine Mitbewohnerin war dieser Comic die Entdeckung im Juni.

Jetzt warten auf mich noch Band 3 und 4:

Sherlock Holmes Band 3und4

Kennt denn jemand diese Comics? Hat jemand noch einen anderen Tipp für eine Gute Sherlock Adaption – egal ob Buch, Comic oder auch Film? Natürlich kenne ich die BBC Verfilmungen 😉

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Buch-Date # 2

buchdate

 

Das Jahr startet direkt mit einem Buch-Date. Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende haben sich wieder die Mühe gemacht, alles zu organisieren. Insgesamt findet es schon das dritte Mal statt – ich bin jetzt zum zweiten Mal dabei.

Das Buch-Date funktioniert wie folgt: Jeder, der Lust hatte, konnte sich bei den beiden im Blog melden. Dazu musste man nur die letzten 3 gelesenen Bücher verraten, Lieblingsgenre und Lieblingsautoren. Sehr nett ist auch, dass man sagen kann, was man so gar nicht lesen möchte. Das wären bei mir z.B. Bücher in Richtung Shades of Grey – es wäre kein schönes Buch-Date nur zwischen solchen Titel wählen zu können… Jeder bekommt einen anderen Namen zugeteilt, demjenigen werden dann 3 Titel empfohlen und der andere sucht sich ein Buch raus, welches dann am 1.03. im eigenen Blog rezensiert wird.

Ich darf Tausend Bücher empfehlen, folgendes weiß ich:

Die letzten drei Bücher, die du gelesen hast?: Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte // John Conolly: The book of lost things // Aude Le Corff: Das zweite Leben des Monsieur Moustier

Dein Lieblings-Genre?: Humor // Absurdes // Philosophisches // moderne Mythosbearbeitungen

Deine drei liebsten Autor*innen?: Christoph Ransmayr //  Heinrich Heine // Kurt Schwitters

Gibt es etwas, das du überhaupt nicht lesen willst? Psycho // 1000 Seiten

Ich habe eine Weile überlegt, was denn passen könnte und bin auf folgende Titel gekommen:

„Albertos verlorener Geburtstag“ Diana Rosie:

albertos-geburtstagAlbertos Enkel lebt für einige Zeit bei ihm. Sein Papa hatte einen schlimmen Unfall, was den Jungen auch oft nicht schlafen lässt. In einer dieser Nächte erfährt Tino, dass sein Opa gar nicht weiß, wann er  geboren ist und noch nie eine große Geburtstagsfeier hatte. Um seinen kleinen Tino etwas vom Schicksal seines Vaters abzulenken, macht sich Alberto mit ihm auf den Weg in seine Vergangenheit. Tinos großes Ziel ist es, sein Opa muss seinen nächsten Geburtstag groß feiern. In Rückblickenden Kapiteln erfährt der Leser dann so nach und nach, wie es dazu kam, dass Alberto nicht mehr weiß, wann er geboren wurde.

Ich hätte damals nicht gedacht, dass mir das Buch am Ende doch so gut gefällt.

„Verlixtes Blau“ Christopher Moore

verflixtes-blauChristopher Moore ist bekannt für seine skurrilen Geschichten. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Krimi:

„Der Pariser Bäcker Lucien Lessard und der Künstler Henri Toulouse-Lautrec haben eines gemeinsam: beide sind erschüttert über den Tod ihres Freundes Vincent van Gogh. Wie kann es sein, dass sich ein so begnadeter Künstler plötzlich das Leben nimmt? Und warum hatte er vor seinem Tod auf einmal solche Angst vor der Farbe Blau? Hat es etwas mit dem in Paris umhergehenden Gerücht zu tun, dass ein rätselhafter Farbenmann arglose Künstler verfolgt? Lucien und Henri wissen, was zu tun ist. Und sie werden nicht eher ruhen, bis das blaue Mysterium aufgeklärt ist.“

Es ist schon ein klein wenig her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es ist einfach richtig gut geschrieben, es ist zum Lachen und spannend noch dazu.

„Die Flüsse von London“ Ben Aaronovitch

flusse-von-londonEine meiner Lieblingsserien! Magie trifft auf das heutige London. Peter Grant gerade fertig mit der Ausbildung bei der Polizei entdeckt bei einem Einsatz, das Magie seh wohl existiert. Und nicht nur das, es gibt innerhalb der Polizei sogar eine eigene magische Abteilung. gut, diese besteht aus zwei Personen: seinem Lehrmeister Nightingale und seit neustem auch ihm. Beide versuchen einen Mord in Covent Garden aufzuklären, stellen sich der Frage, was Punch mit allem zu tun hat und nebenbei lernt Peter das Zauberhandwerk. Was, wie er feststellen muss, mit viel Sprachen lernen und noch mehr neuen Handyakkus einhergeht.

So, ich hoffe hier ist etwas dabei für dich, Tausend 🙂

 

 

 

Nicht alles ist so, wie es am Anfang scheint

Für den Blog der Stadtbibliothek Salzgitter hat mir der Atlantik Verlag eine ganz große Freude gemacht und mir ein Leseexemplar von M.R.C. Kasasian „Mord in der Mangle Street“ zugeschickt 🙂 Ich liebe ja Krimis a la Sherlock Holmes und dieser ist wirklich sehr lesenswert! Nachfolgend meine Meinung zu diesem Buch:

mord-mangle-street.jpg

Inhalt:

1882, March Middelton zieht nach dem Tode ihres Vater zu ihrem Patenonkel und neuen Vormund Sidney Grice. Dieser ist seines Zeichens ein berühmter Detektiv und hat der Polizei schon bei so einigen Fällen geholfen. So auch gleich an Marcus erstem Tag in London. Grace Dillinger steht vor der Tür, die bitte Sidney Grice um Hilfe. Ihr Schwiegersohn, Ashbey, wird des Mordes an ihrer Tochter beschuldigt. Doch Miss Dillinger ist absolut überzeugt, dass er es nicht gewesen sein kann. Sidney Grice weigert sich erst den Fall anzunehmen, doch March, na sagen wir, sie überredet ihn dazu. Mit einer Bedienung, sie darf an der kompletten Ermittlung teilnehmen. Zur damaligen Zeit schon sehr ungewöhnlich, wenn plötzlich eine Frau mit ins Leichenschauhaus geht. Doch March ist den Tod gewöhnt, denn ihr Vater war Arzt und sie hat ihm mehr als einmal assestiert. Die Ermittlungen laufen gut – findet zumindest Sidney Grice  – denn am Ende bringt er Ashbey vor Gericht.

Was ich hab das Ende des Krimis verraten? Nein keine Sorge, denn natürlich ist es nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Sidney Grice und March ermitteln weiter bis dieser ziemlich verworrene Fall gelöst ist.

Fazit:

Für mich die Krimientdeckung meines Lesejahres. Kasasian hat es von Anfang an geschafft mich mit seiner Erzählung in seinen Bann und ins Jahr 1882 zu versetzten. Ich fand March sofort sympathisch, da sie auch ihre kleinen Eigenheiten hat. Sidney Grice hingegen kam mir am Anfang ziemlich versnobt vor. Doch nach und nach schließt man auch ihn ganz langsam in sein Herz. Und trotz blutiger Morde, die Wortgefechte der beiden bringen einen, als Ausgleich, auch immer wieder zum Lächeln:)

Von mir 5 von 5 Sternen.

Ich hoffe es werden noch viele weitere Bücher folgen – 3 dürften noch in der Warteschlange stehen, denn 4 Bücher sind auf englisch schon erschienen.

(Diese Rezension wurde zu erst veröffentlicht auf dem Blog der Stadtbibliothek Salzgitter, dort ebenfalls von mir geschrieben und veröffentlicht) Nochmal vielen Dank für das Leseexemplar an den Atlantik Verlag 🙂

Für diese Art Krimis kann ich mich wirklich immer begeistern. Was ich auch noch unbedingt lesen möchte ist „Die Augen der Heather Grace“ von David Pine. Auch dieser Krimi spielt im Sherlock Universum, dieses Mal mit Arthur Conan Doyle als Hauptperson. Könnt ihr euch für solche Krimis aus begeistern oder lest ihr lieber den original Sherlock von Doyle? Oder gibt es andere Krimis/Krimiautoren, die auch begeistern?

 

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